Attacke, langes Spiel – Golftraining

Diese Tipps (Made by Fabian Bünker) wenden sich an die Spieler, die nicht so viel Zeit auf der Driving Range verbringen können/wollen, aber trotzdem an ihrem langem Spiel arbeiten möchten.

Den eigenen Schlag (lange Spiel) bewerten

Schlage ca. 25-30 Bälle immer mit einem anderen Schläger auf unterschiedliche Ziele. Achte dabei vor jeden Schlag auf die Routine, so wie bei einem Turnier. Bewerte nach dem gespielten Ball die Qualität des Schlages mit einer Schulnote von 1- 6. 1 für „sehr gut“ und 6 für „zum kot…“. Du wirst merken, in kürzester Zeit wird deine Konzentration steigen. Schlechte Noten sind ja wohl ein no-go!😉 Ehh und nicht schummeln!

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Der Tai Qi Schwung

Jetzt brauchst Du viel Ruhe und das Handy sollte aus sein!😉 Bei dieser Übung benötigst Du Deine ganze Konzentration. Dabei lässt du deinen Golfschwung bzw. den Teil, den du ändern möchtest, in absoluter Zeitlupe ablaufen. Dadurch spürst du jede einzelne Bewegung im Schwung und kannst sie bewusst steuern. Vielen hilft es auch, die Augen dabei zu schließen, um das innere Bild deiner Bewegung zu verstärken. Absolute Könner dieser Form können fast auf die Sekunde bestimmen, wie lange sie für einen Tai Qi Golfschwung benötigen. Du kannst dir nach und nach auch vorgeben, dass die Bewegung z.B. 45 Sekunden oder 1,5 Minute dauern soll.

Zuhause kann man diese Übung natürlich ohne Ball durchführen, aber auch für die Driving Range ist der Tai Qi Schwung geeignet. Dort kannst du dann langsam dein Tempo steigern. Zu Steigerung lässt sich die 30- 60- 90 Regel anwenden. Die ersten Schläge führst du mit 30 % Tempo durch. Ist die Bewegung gefestigt steigerst du dich auf 60 % Prozent. Ganz am Ende sollte die neue Bewegung mit einem 90 % Tempo umgesetzt werden können. Aus meiner Sicht solltest du keine Schläge mit 100 % Tempo auf dem Platz durchführen. Der Kontrollverlust ist einfach zu hoch.

Achte auf folgende Aspekte bei einem Schwung im Tai Qi Tempo:

  1. die Bewegungsanweisungen müsseneindeutig sein
  2. nur auf einen Teil der Bewegung konzentrieren (z.B. 1. Teil Durchschwung)
  3. eine entspannte und ruhige Umgebung suchen
  4. Den eigenen Trainer fragen (Feedback ist wichtig)
  5. zu Beginn nur Schwünge ohne Ball durchführen

Den Draw üben

Hierbei geht es um die Flugkurve, die bei Start leicht nach rechts geht (bezogen auf Rechtshänder) und dann die Kurve nach links zum Ziel zurück bekommt. Einen Draw schlägst du, in dem du den Schläger von innen nach außen (das Gefühl darf sein, dass du deinen Golfschläger weit nach rechts vom Ziel bewegst) schwingst. Die Schlagfläche zur Schwungbahn geschlossen halten. Wenn du den Ball tendenziell eher mit einem Slice schlägst, dann ist diese Übung auf jeden Fall die richtige für dich. Du arbeitest damit gegen deinen Slice. Anmerkung von Stephan: genau das richtig für mich!

Den Fade üben

Ab und zu sollte man auch einen Fade probieren. Einer Flugkurve, die von links nach rechts verläuft. Dabei muss Du eigentlich alles nur entgegen der Bewegung bei einem Draw machen. Also Schläger von außen nach innen mit einer zur Schwungbahn leicht offenen Schlagfläche schwingen. Da jeder individuell seinen Schwung ändern muss gebe ich hier keine Tipps zur Technik. Da sollte jeder, wenn es nötig ist mit dem eigenen Pro im Club sprechen. Er kann dir sagen, was du speziell tun musst, um einen Draw oder Fade zu schlagen.

Auf Körperstellen konzentrieren

Du hast eine Möglichkeit, an deiner Technik zu arbeiten. Konzentriere dich dabei nur auf eine Körperstelle. Z.b. das linke Handgelenk. Schlage jetzt Bälle und konzentriere dich ausschliesslich auf dein linkes Handgelenk. Du darfst an keine andere Bewegung oder Schwungaufgabe denken. Versuche zu spüren, wie sich das Handgelenk im Schwung bewegt und wie es sich in der Bewegung anfühlt. Ideal wäre es natürlich, wenn du dich auf etwas konzentrierst, woran du auch mit deinem PGA Pro arbeitest. Wenn du z.B. daran arbeitest, dass sich deine Arme im Abschwung zuerst senken, dann könntest du dich nur auf deinen rechten Ellenbogen konzentrieren. So kannst du nach dem Schlag analysieren, ob er vom Gefühl her in der richtigen Position gewesen ist. Ich bin mir sicher, dass dir diese Übung viel Sicherheit für deine Technik bringen wird.

Danke Fabian und wer mehr über Fabian Bünker erfahren möchte, der findet auf seinem Blog Up & Down nicht nur seine Vita. Und in der nächsten Woche folgen die nächsten Tipps aus seiner „Feder“! Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim Training und beim Spiel.

Und hier noch ein ganz besonderer Tipp von mir: Wer im Winter echt an seinem Golfspiel arbeiten möchte und das noch dort wo in unserem Winter die Sonne scheint, der sollte sich mal die Angebote von Keep The Moment anschauen. Hier gibt es paar Eindrücke zu den Golfplätzen Vor-Ort! Aber es gibt hier auf Golfsport.News noch viel mehr für Euch! Schaut mal den Shop, das Gewinnspiel oder die Community an. 😉

Euer Lefty Stephan

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