Bangkok, eine Stadt die hoch hinaus will

Habe eher von unten geschaut

Im März 2018 hat es mich zum Golfen nach Thailand gezogen und natürlich darf bei so einer Reise auch Bangkok nicht fehlen. Eigentlich fängt man ja einen Reisebericht chronologisch an, aber ich wollte für Dich noch die frischen Eindrücke dieser Großstadt verarbeiten und deshalb fange ich ausnahmsweise „hintenrum“ an. 😉 Bevor ich aber so richtig loslege, hier ein paar Eckdaten zu dieser Golfreise. Vom 5.3. bis 20.3. zog es mich mit dem Anbieter Keep the Moment nach Thailand. Und erst am 17.3. zog es mich dann von Hua Hin, wo ich 7 Golfplätze gespielt habe, aber dazu später in einem anderen Beitrag mehr, nach Bangkok.

Der Weg von Hua Hin nach Bangkok

Am Morgen ging es mit dem Taxi die gut 200 km von Hua Hin nach Bangkok. Draußen waren schon wieder gute 35 Grad, und so war ich glücklich die gut 3,5 Stunden Fahrzeit mit einem kurzen Tankstellenstopp im gut klimatisierten Auto zu verbringen. Aber so ein Tankstopp bietet auch noch ein paar Einblicke in dieses Land. Natürlich suchte ich den Weg zur Toilette auf und musste feststellen, dass es sich hierbei um eine „Freiluftveranstaltung“ handelt und man sich vielleicht vor dem ersten Thailandtrip über die Funktionen der thailändischen Toilette informieren sollte. Klar in den Hotels ist das alles kein Problem, aber auf öffentlichen Toiletten kann es einem schon mal passieren, dass nur eine „Dusche“ vorhanden ist. Klopapier wird auch völlig überbewertet und eine Dusche bei 35 Grand ist ja auch nicht so schlecht. Und wenn ich schon auf der Tankstelle unterwegs bin, dann hielt ich Ausschau nach einem der tollen LKWs, die die Straßen hier „unsicher“ machen. Denn neben nach deutscher denke oft total überladenen Fahrzeugen, gibt es viele Designerstücke auf den Straßen. Eigentlich soll ja so ein LKW nur etwas von a nach b transportieren, aber der Thai steht da schon auch auf aufgemotzte „Schlitten“ und dabei geht es nicht nur um das farbliche Design, auch die Auspuffrohre müssen schon mal was hergeben. Dagegen sehen die vielen Taxi´s richtig langweilig aus! Aber schaue Dir selbst das Exemplar an, was ich auf dem Zwischenstopp nach Bangkok entdeckt habe.Nach dem Zwischenstopp ging es dann weiter und als ich das Ortsschild Welcome to Bangkok lesen konnte, dachte ich mir, jetzt bist Du bald im Hotel. Denkste, denn alleine 90 Minuten benötigten wir vom Ortsschild bis zum Hotel, was direkt am Chao Phraya, dem großen Fluß, der Bangkok teilt, liegt.

Bangkok, eine etwas größere Stadt

Bevor ich mit Dir in diese Stadt eintauche, hier ein paar Eckdaten zu Bangkok. Bangkok (thailändisch กรุงเทพมหานคร, Krung Thep Maha Nakhon, kurz Krung Thep, historische Schreibung zum Teil auch Bankok) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand. Sie hat einen Sonderverwaltungsstatus und wird von einem Gouverneur regiert. Die Hauptstadt hat 8,249 Millionen Einwohner (Volkszählung 2010) und ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 14,566 Millionen Menschen (Volkszählung 2010).

Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. Das Nationalmuseum in Bangkok ist das größte seiner Art in Südostasien. Mit mehr als 17 Millionen ausländischen Touristen war Bangkok im Jahr 2013 die meistbesuchte Stadt der Welt, bevor sie 2014 wieder von London abgelöst wurde und seither auf Platz 2 rangiert. Diese Stadt, die 1880 noch gut 250.000 Einwohner hatte, wird aktuell wohl weit mehr als 10 Milionen Menschen „versorgen“! Aber jetzt reicht es der Vorrede und bevor ich Dir mein Fazit zu der Stadt schildere, hier erst ein mal das knapp 30 Mintuen lange Video, wo ich Dich mit auf meine Entdeckungstour zu Fuss und Wasser nehmen. Jetzt heißt es zurücklehnen, Chipstüte in die rechte Hand und das kalte Getränk in die andere. 😉

Bangkok, mein Fazit

Ich habe mich im Vorfeld etwas im Netz über die Stadt erkundet und da ich eher zu Fuß gerne eine Stadt erkunde um auch mal in die Seitenstraßen zu schauen, war von vornherein klar, dass ich nicht viel sehen kann. Aber das war mir auch nicht wichtig, ich wollte einfach in diese Megastadt eintauchen und nicht nur die Touristenattraktionen abklappern. Am 17.3. zog es mich dann vom Hotel zum großen Park, in dem sich nicht nur Thai´s entspannen. Der Lumphini Park lässt einem vergessen, dass man sich in einer Großstadt befindet. Hier siehst Du, auf Google Maps, wo sich der Park in Bangkok befindet. Zur Erholung, wenn man dort in der Gegend ist, ein toller Platz und so ganz nebenbei kann man das bunte Treiben verfolgen und die Seele baumeln lassen. Am zweiten Tag bin ich dann mit dem Boot unterwegs gewesen und bin an den verschiedenen Piers immer wieder aus- und eingestiegen. Mehr Infos zu dem Anbieter, den ich für 180 Bath (nicht mal 5,- €) den ganzen Tag nutzen konnte, findest Du hier. Es gibt noch etliche andere Anbieter, aber für mich war das Preis- / Leisungsverhältnis OK. Am Dritten und Abflugtag bin ich dann noch mal etwas in der Region des Chartrium Hotels Riverside rum geschlendet und habe mich dann am Abend frisch geduscht im Fitness Center des Hotels auf dem Weg zum Flughafen gemacht. Das Chatrium liegt sehr günstig am Wasser, aber im Moment (Stand März 2018) wird drum herum gebaut. Das könnte den einen oder anderen stören, ich fand es jetzt nicht dramatisch, da ich das Gefühl habe, dass ich Bangkok sowieso überall gebaut wird. Die Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert und auch am Tag bietet die Hauptstadt Thailands vieles an. Und man kann von einer Straßenecke zur nächsten, egal wo man sich bewegt, von einem extrem ins andere „fallen“. Angst auch in der Nacht alleine unterwegs zu sein hatte ich nie und in den wenigen Stunden, die ich Bangkok genießen konnte fühlte ich mich nie unsicher. Auch wenn ich schon mal in Straßen unterwegs war, wo ich wohl zu dem Zeitpunkt der einzigste Mitteleuropäer war. Aber genau das ist ja mein persönliches Ziel meiner Erkundungstouren. Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehle ich die Blogbeiträge auf Reisewort.de und auf Ferndurst.de, denn dort habe auch ich mich informiert. Wer in Thailand unterwegs ist, der geht eigentlich weniger in ein Restaurant. Denn egal wann man in der Stadt unterwegs ist überall gibt es an den Straßen Garküchen und ich habe von Maden, über getrockneten Tintenfisch bis zum Hühnchenspieß alles in Thailand mal probiert und mein Magen hat es „überlebt“. Also die Stadt ist in meinen Augen auf jeden Fall eine Reise wert und in Kombination mit Golf spielen in Hua Hin ein Traum 😉 !

Mein persönlicher Tipp für die Bangkok Tour

Tagsüber viel Trinken, was man in einem der tausenden 7/11 Supermärkte für einen schmalen Taler bekommt. Dazu in der Wärme immer mal wieder etwas Obst essen, was man auch ohne Probleme am Straßenrand kaufen kann. Das tolle ist, das die Verkäufer Dir schon das Obst mundgerecht servieren. Am Abend, wenn der Hunger drückt, dann suche nach einem der unzähligen Nightmarkets in Bangkok. Und da erst mal rüber schlendern und schauen wo die Einheimischen Essen, denn da schmeckt es meistens am besten. Und wer den Blick über die Metropole geniessen möchte, der sollte eine der Skybars aufsuchen. Ich bin da eher der Angsthase und habe darauf verzichtet. Ich fand den Blick aus der 23. Etage meines Hotels schon ok.

Wenn Du schon mal in Bangkok war´s, dann berichte doch von Deinen Erlebnissen und natürlich freue ich mich über jeden Tipp, denn bestimmt komme ich noch mal zurück!

Sawatdii krap Dein Stephan

Wer gerne das Audio Tagebuch der ganzen Thailandreise hören möchte, der findet das hier auf meinem Podcast.

 

 

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