Canyamel Golf

wp_20161116_11_23_52_proNachdem wir die erste Runde auf Mallorca auf dem „Porsche“ Platz Alcanada gespielt haben, zog es uns heute zu Herrn Müller (die Drogeriekette) nach Canyamel Golf. Irgendwie sind hier wohl alle Golfplätze in deutscher Hand. Bevor wir aber den Weg in die Berge auf uns nahmen, machten wir bei Sonnenschein einen kurzen Abstecher an den Strand von Canyamel. Jetzt im November ist hier in der Region gar nichts mehr los! Aber wir genossen das Spiel der Wellen und die Surfer, die auf diesen „reiteten“. Aber dann wollten wir mit Wasser und Sand nichts mehr zu tun haben und fuhren in die Berge nach Canyamel Golf.

wp_20161116_11_59_06_proNoch bevor wir den Golfplatz wahrgenommen hatten, waren wir schon platt. Ein super schönes & edles Clubhaus, wieder nette Menschen und die Sonne empfingen uns. Am Tresen wurde ich freundlich auf Deutsche empfangen (bin mir gar nicht mehr sicher ob wir in Spanien waren) und selbst der Marshall empfing uns mit freundlichen Worten. Martina kaufte sich wieder den üblichen Logoball und einen Muller Ball, wie der Spanier zu sagen pflegt. Also einem Ball mit dem Drogerielogo von Müller drauf. So sind sie die Golferinnen – dann genossen wir erst einmal den Ausblick auf Hole 18 von der schönen Clubhausterrasse. Alles hier ist in Weiß und Mamor gehalten, wirkt aber nicht protzig sondern einfach nur edel. Egal, wir wollten ja golfen, also wieder bewaffnet mit unseren Leihschlägern, einem Buggy mit allem Komfort (Getränke, Display und GPS) machten wir uns bei Sonne auf zum Hole 1.  Wieder waren wir von dem Platz begeistert, der zwar nicht ständig bergauf bergab geht und deshalb könnte man auch das Bag tragen, aber es trotzdem in sich hatte. Die Grüns waren wieder sauschnell und sowohl Fairways als auch Grüns waren in tollem Zustand. Da man auf den Golfplätzen fast nie mit dem Buggy auf das Fairway darf, kamen trotz Fahrzeug knapp 10 km Fußweg zusammen.

Auf einer Bahn fahren wir um die Ecke und ich schaue auf das Fairway. In der Mitte steht da einfach ein „Einfamilienhaus“ – was soll das denn. Nicht nur Wasser auf der linken Seite und Bäume auf der rechten Seite, nein jetzt werden hier auch noch Fairwaygrundstücke verkauft. Egal mein erste Ball landete noch vor dem „Garten“ und der zweite Schlag an diesem Par 5 (glaube ich) flog über Haus und Hof. Aber keine Angst, Menschen wohnen dort nicht und bis auf die Steinmauer und das Dach kann mann auch nichts treffen. Aber es war schon ein komischer Anblick.Canyamel Haus auf dem Fairway Auf dem Logo von Canyamel findet man die Schildkröte, die man hier wohl auch auf der Runde antreffen kann. Wir sind nicht in den Genuß gekommen, diese Tiere zu treffen, was aber den Spaß auf den 18 schönen, teils anspruchsvollen, Löchern nicht minderte. Obwoh wir ja bereits am Strand waren, wollte es sich Martina nicht nehmen lassen, Euch zu zeigen, wie man aus dem Bunker in Canyamel spielen muss. Mehr dazu gleich in den folgenden Video, wo ihr auch noch ein paar Eindrücke vom Strand erhaltet.  Die Bahn 18 spielt man aus dem Tal hoch zum Clubhaus. Das Grün ist nicht einzusehen und ich sage Euch nur, dass es über 3 Wellen verfügt und wie alle anderen Grüns schnell ist. Wenn man den Platz nicht kennt und sich nicht mehr erinnert in welcher Welle die Fahne steckt, der kann hier schnell mal zum Schluß 3 oder 4 Putts auf die Scorekarte bringen. Die zweite Runde mit den Leihschlägern lief schon besser und bei Sonne und Wind auf Mallorca ist der Score sowieso „wurscht“, oder!? So jetzt aber das versprochene Video und ich freue mich natürlich über Eure Erfahrungen in Sachen Golfreisen und wo Ihr in diesem Winter unterwegs seit. Schaut Euch dazu einfach meine Umfrage an.

Euer Lefty Stephan

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