Club de Golf de Son Servera

Club de Golf de Son Servera besuchten wir im November auf unserer Reise nach Mallorca als 3. Golfplatz. Bisher waren wir in Alcanada und Canyamel und nun auf diesen Platz nördlich von Cala Millor. Ein paar Tage vorher waren wir schon mal mit dem Fahrrad unterwegs und hatten einen Abstecher auf die Clubhausterrasse. Dort konnten wir die tolle Jugendarbeit beobachten und ich bin Ladies European Tour Spielerin Nuria Iturrioz begegnet.

Quelle: golfsonservera.com
Quelle: golfsonservera.com

Bei sonnigem Wetter konnten wir dann auch den Platz, der 1967 eröffnet wurde, damals noch mit 9 Löchern, spielen. Der es besonders auf den ersten 9 Löchern in den Bergen so richtig in sich hat. Später wurde uns auch gesagt warum bei einigen Löchern weniger Bäume sind und wie das mal hier aussah. Eigentlich war der komplette Platz in dem Berg und in den Wald gebaut, aber vor einigen Jahren als ein großer Sturm über Mallorca fegte, da wurde der Baumbestand extrem ausgedünnt. Was natürlich zur Folge hatte, dass einige Fairways nicht mehr so eng sind, wie sie einmal waren.

Club de Golf Son Servera ist der zweitälteste Golfplatz auf Mallorca und liegt in der Urbanisation Costa de los Pinos nahe der Bucht von Cala Millor im Nordosten der Insel. Son Servera ist im Gegensatz zu allen anderen Golfclubs auf Mallorca nicht als Wirtschaftsunternehmen, sondern als Club Deportivo, als Sportverein, konzipiert. Das familiäre Clubleben wird von den rund 700 Mitgliedern intensiv gepflegt. Die Jugendarbeit genießt spanienweit einen sehr guten Ruf.

2001 wurde der 1967 als 9-Loch-Course eröffnete Platz von einem heftigen Sturm heimgesucht, dem über 2.200 Bäume zum Opfer fielen. Seither spielt man statt durch einen Kiefernwald auf einer freien Fläche mit Blick auf die umliegenden Berge. Gelegentlich blitzt auch das Meer hindurch.
Im Frühjahr 2012 wurden endlich die lang ersehnten zweiten 9 Löcher eingeweiht. Die neuen Bahnen schließen sich nördlich des alten Geländes an. Die Spielreihenfolge der Löcher wurde geändert. Die neuen Bahnen sind die Holes 3 bis 7 und 12 bis 15. Aus dem ehemals einfachen 9-Loch-Parcours wurde einer der anspruchsvollsten Plätze der Insel.

Auch hier machten wir uns bei um die 20 Grad in der Sonne mit dem Buggy wieder auf die 18 Löcher und wir hatten wieder einen wunderschönen Platz erwischt. Der Club, der fest in Mitgliederhand ist, wurde mal von Engländern gegründet und ist jetzt in deutscher Hand. Viele Bäume, Wasser und das ständige auf und ab auf den Löchern in den Bergen, macht diesen Teil der Runde sehr Anspruchsvoll – aber nicht unfair. Man sollte dort als Kerl den Driver lieber stecken lassen. Wer aber ohne Driver gar nicht kann, der wird später auf der Runde belohnt und kann dort das eine oder andere mal zum Holz 1 greifen. Auch hier war der Buggy mit GPS ausgestattet und wie auch vorher auf den anderen Plätzen durfte man nicht einfach über das Fairway fahren. Es gab nur ganz bestimmte Punkte, an denen man das Fairway kreuzen konnte. Wenn man sich daran nicht hält, dann streikt der Buggy mitten auf dem Fairway und man kann nur ganz langsam rückwärts fahren. Die Erfahrung durfte ich 2 mal machen. Aber durch das Display im Buggy wird man auch daran erinnert und es sagt einem auch, wann man auf die andere Seite darf. Auch auf diesem Platz waren die Fairway gepflegt und die Grüns auch wieder sehr schnell. Was uns aber die Tage über verfolgte war die Tatsache, dass man Breaks sah wo gar keine waren. Vielleicht vertragen wir Flachlandtiroler diese „Berge“ nicht 😉 ? Nach der tollen Runde, die ich Euch natürlich wieder in einem Video präsentiere, machten wir noch Stop auf der Terrasse und kamen mit Mitgliedern ins Gespräch. Hier gibt es wohl ein richtiges Clubleben und die Golferinnen und Golfer haben hier ihr zweites „Zuhause“ gefunden. Also wer in der Gegend ist, der sollte hier spielen und auch die Zeit mitbringen und das entspannte Sonnenbad auf der Clubhausterrasse genießen.

Euer Lefty Stephan

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