Das europäische Ryder Cup Team steht!

Seit einigen Stunden ist klar, wem Darren Clarke als Captain’s Pick (Wildcard) mit in die USA zum Ryder Cup nimmt. Für die deutschen Golffans ist natürlich der Pick von Martin Kaymer super!

Ryder Cup Team 2016

Ryder Cup Team 1 Ryder Cup Team 2

  • Rafael Cabrera-Bello (* 25. Mai 1984 in Las Palmas de Gran Canaria) ist ein spanischer Profigolfer der European Tour.

    Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Golfspiel und gewann im Laufe seiner Amateurkarriere alle spanischen Meisterschaften von der Unter-7 bis zur Unter-18 Kategorie. 2002, im Alter von 17 Jahren, belegte Cabrera-Bello bei der Open de España – einem Turnier der European Tour – den geteilten vierten Platz. Im Jahre 2005 wurde er Berufsgolfer und qualifizierte sich für die Challenge Tour. In seinem ersten Jahr gewann er die MAN NÖ Open in Österreich und mit weiteren guten Ergebnissen die Spielberechtigung für die European Tour 2007, die Cabrera-Bello jedoch nicht halten konnte. 2008 gelang ihm der zweite Sieg auf der Challenge Tour und die erneute Qualifikation für die European Tour. Im September 2009 konnte er die Austrian Open für sich entscheiden. Dabei gelang ihm eine Schlussrunde von 60 Schlägen, die Einstellung des European-Tour-Rekordes. Gleichzeitig war Cabrera-Bello erst der dritte Spieler in der Geschichte der Tour, der dieses Kunststück auf der letzten Runde vollbringen konnte.

  • Matthew Fitzpatrick

Der in Sheffield geborene Matthew Fitzpatrick (*01.09.1994) gilt als der Bobby Jones der Neuzeit. Ob solche Vergleiche angebracht sind, muss jeder für sich entscheiden, aber unglaubliche Erfolge hat der junge Engländer auf jeden Fall vorzuweisen. Siege bei der Boys Amateur Championship 2012 und der US Amateur 2013 brachten ihn an die Weltspitze des Amateurgolfs. Die damit verbundenen Teilnahmen an den echten Majors beendete er mit der Silver Medal, also als bester Amateur im Feld.

Sergio García war bereits als Amateur erfolgreich. Neben Amateurturnieren gewann er 1997 mit der Catalonian Open Championship ein Profiturnier. 1999 wechselte er mit Handicap +5 ins Profilager. Gleich in seinem ersten Profijahr belegte er hinter Tiger Woods den zweiten Platz bei den US PGA Championship in Medinah. Es folgten Siege auf der amerikanischen und europäischen Tour. Im Jahr 2000 wurde ihm der „Sport-Oscar“ als bester Newcomer verliehen. Fünfmal in Folge (von 1999 bis 2008) stand er im europäischen Ryder Cup Team. 2006 war Garcia mit vier Siegen in fünf Spielen erfolgreichster Spieler, und musste sich nur Stewart Cink im abschließenden Einzel-Lochwettspiel geschlagen geben. Auch 2012 und 2014 gewann er mit Europa den begehrten Pokal.

dem im Jahr 2008 mit zwei Turniersiegen auf der European Tour der internationale Durchbruch gelang. Im Jahr 2010 gewann er mit der PGA Championship als zweiter Deutscher überhaupt ein Major-Turnier. Bei den Accenture Matchplay Championship im Februar 2011 gelang ihm der Aufstieg an die Spitze der Weltrangliste. Damit war er 2011 mit 26 Jahren der bisher zweitjüngste Weltranglistenerste. Mit dem Sieg bei den US Open 2014 konnte er sich seinen zweiten Major-Titel sichern.

Er ist die derzeitige Nummer 4 der Weltrangliste und vierfacher Major-Champion. Zudem ist er nach Luke Donald der zweite Golfer, der sowohl die Geldrangliste der PGA Tour als auch der European Tour gewinnen konnte, was ihm im Jahr 2012 in beiden Turnierserien den Titel Player of the Year einbrachte.Im Alter von 15 Jahren war McIlroy Mitglied des siegreichen europäischen Teams beim Junior Ryder Cup 2004. Ein Jahr später wurde er der jüngste Gewinner sowohl der West of Ireland Championship als auch der Irish Close Championship. Beide Titel konnte er im darauf folgenden Jahr verteidigen und auch die European Amateur Championship für sich entscheiden. Im selben Jahr vertrat McIlroy Irland in der Eisenhower Trophy und siegreich bei der Amateur World Team Championship. Im Februar 2007 stand er für eine Woche an der Spitze der Weltrangliste der Amateure. Bei der Open Championship 2007 in Carnoustie gewann er als bester Amateur die Silver Medal. In jenem Jahr stand McIlroy in der Mannschaft von Großbritannien & Irland im Walker Cup, welche den USA knapp unterlegen war. Schon wenige Tage nach seinem 16. Geburtstag hatte McIlroy seinen ersten Auftritt bei einem Turnier der European Tour, den British Masters 2005. Mit 17 Jahren gelang ihm seine erste Platzierung im Preisgeld, bei den Dubai Desert Classic 2007, das er allerdings als Amateur nicht annehmen durfte. Im September 2007 wurde er Berufsgolfer und erspielte sich über Einladungen zu Turnieren der European Tour genügend Preisgeld, um sich die volle Spielberechtigung für die nachfolgende Saison zu sichern. Am Ende jener Spielzeit belegte er den 95. Rang in der European Tour Order of Merit, ein Jahr später war McIlroy bereits auf Platz 36 zu finden. Im Februar 2009 gelang ihm schließlich der erste Turniersieg, bei der stark besetzten Dubai Desert Classic. Damit erreichte er auch den Aufstieg in die Top 20 der Golfweltrangliste. Nach einem dritten Platz bei der PGA Championship und einem zweiten Platz bei der Dubai World Championship wurde McIlroy am Ende der Saison Zweiter im Race to Dubai und drang in die Top 10 der Weltrangliste vor. Seit 2010 spielt McIlroy auch in den USA auf der PGA Tour. Seinen ersten Sieg holte er sich Anfang Mai bei der Quail Hollow Championship.

Im Alter von 5 Jahren kam Justin Rose nach England und durchlief als Jugendlicher eine erfolgreiche Amateurkarriere, der er 1998 – noch vor seinem 18. Geburtstag – mit einem Aufsehen erregenden vierten Platz bei der Open Championship in Royal Birkdale die Krone aufsetzte. Eine Woche nach dem Major wurde er Berufsgolfer, konnte sich aber zunächst nicht behaupten. Ab der Saison 2001, die Rose als 33. der European Tour Order of Merit abschließen konnte, etablierte er sich in der europäischen Elite und im Jahre 2002 gelangen ihm zwei Titelgewinne. Rose klassierte sich am Ende jener Spielzeit auf Rang 9 der Geldrangliste und erreichte 2003 sein bestes Ranking in der Golfweltrangliste mit Platz 33. Im November 2006 gewann er sein drittes Turnier auf der European Tour, das Australian MasterCard Masters, welches bereits zur Saison 2007 zählt und ein gemeinsames Event mit der PGA Tour of Australasia ist. Mit einem weiteren Erfolg, jenem beim Volvo Masters – dem hochdotierten Abschlussturnier der European Tour –, konnte er sich in der Saison 2007 den ersten Platz in der europäischen Geldrangliste (European Tour Order of Merit) und damit die Harry Vardon Trophy sichern, sowie vorübergehend unter die Top 10 der Golfweltrangliste vorstoßen. Auf der US-amerikanischen PGA TOUR gelang Rose im Juni 2010 beim Memorial Tournament der erste Turniersieg, dem er einen Monat später einen zweiten folgen ließ. Er spielte viermal für England im World Cup und war Mitglied in den siegreichen Teams von Großbritannien & Irland bei der Seve Trophy 2003 und 2007. Beim Ryder Cup 2008 stand Rose zum ersten Mal in der europäischen Mannschaft. Den größten Erfolg seiner Karriere feierte er mit dem Gewinn der U.S. Open 2013. Bei den Olympischen Sommerspielen 2016, bei denen nach 112 Jahren Pause erstmals wieder ein Golfwettkampf ausgetragen wurde, gelang ihm am ersten Spieltag auf der vierten Bahn (Par 3) das erste Hole in one in der Geschichte der Spiele.[1] Letztendlich gewann er als erster Brite die Goldmedaille.

Nach einer erfolgreichen Amateurkarriere – abschließend spielte er 1998 für sein Land in der Eisenhower Trophy in Chile – schlug Stenson Ende 1998 die Berufslaufbahn ein und gewann schon in der nächsten Saison 1999/2000 die Geldrangliste der Challenge Tour. Dadurch kam er 2001 zur European Tour und holte sich dort bislang sechs Turniersiege und mehrere Spitzenplatzierungen bei Top-Events. 2005 wurde Stenson Achter der European Tour Order of Merit (Geldrangliste), 2006 verbessert er sich auf Rang sechs, 2007 auf Rang vier, und rangierte unter den Top 20 der Golfweltrangliste. Nach dem Gewinn der Players Championship im Mai 2009 erreichte Stenson mit Rang 5 seine zwischenzeitlich beste Platzierung in der Weltrangliste. 2005 wurde er erstmals ins europäische Team bei der Seve Trophy einberufen und war Mannschaftsbester. 2006 gewann er im Team Europa die Royal Trophy gegen die besten Golfer Asiens und stand ebenso in der siegreichen Mannschaft Europas im Ryder Cup. Im November 2008 holte er mit Robert Karlsson den World Cup für Schweden. Nach diesen Erfolgen durchlebte Henrik Stenson eine tiefe sportliche Krise, während der er zeitweilig aus den Top 200 der Weltrangliste herausrutschte. Erst im Jahr 2012 meldete er sich mit seinem nächsten Turniersieg (European Tour – die South African Open) zurück. Ein neuer Karrierehöhepunkt stellte sich im Jahr 2013 ein, als er neben einigen Top-Platzierungen (u. a. zweiter bei den British Open) gleich zwei der hochdotierten Playoff-Turniere des FedEx Cups gewinnen und sich gleichzeitig den Gesamtsieg mit 10 Mio. US$ Preisgeld sichern konnte. Danach gewann er auch das Race to Dubai der European Tour und hat damit als erster Golfer der Geschichte in derselben Saison diese beiden bedeutendsten Jahreswertungen für sich entscheiden können. In der Weltrangliste verbesserte sich Stenson bis auf Platz drei. Den größten Erfolg seiner Karriere konnte er mit dem Sieg der The Open Championship 2016 erzielen. Er ist der erste männliche Golfer aus Schweden, der ein Major gewinnen konnte und stellte mit einem Gesamtergebnis von 264 Schlägen einen neuen Rekord für die Open auf. Zudem stellte Stenson mit seiner Schlussrunde von 63 Schlägen den Rekord für Einzelrunden bei Majors ein.

Westwood begann im Alter von 13 Jahren mit dem Golfsport, was relativ spät für zukünftige professionelle Turnierspieler ist. Aber schon zwei Jahre danach wurde er Jugendmeister von Nottinghamshire. 1990 gewann er sein erstes Amateurturnier, die Peter McEvoy Trophy, dann 1993 die British Youth Championship und im selben Jahr wurde er Berufsgolfer. Der erste Sieg auf der European Tour gelang Westwood 1996 beim Volvo Scandinavian Masters, bald danach folgte die Sumitomo Visa Taiheiyo Masters in Japan. Sein Erfolgslauf hielt 1997 mit der Verteidigung dieses japanischen Titelgewinns an, gefolgt von Siegen bei den Benson & Hedges Malaysian Open, den bedeutenden Volvo Masters in Spanien und schließlich besiegte Westwood den großen Greg Norman im Playoff der Holden Australian Open. Auch im Ryder Cup spielte er gemeinsam mit Nick Faldo in diesem, für ihn, außergewöhnlichen Jahr. Trotzdem konnte Westwood diese Erfolge in den nächsten Jahren sogar noch übertreffen und hatte seinen Höhepunkt in der Saison 2000, als er die europäische Tour mit sechs Turniersiegen klar beherrschte.

Beim Ryder Cup 2004 lochte Westwood den die Cupverteidigung sichernden Putt und war mit seinen 4½ von 5 möglichen Punkten der beste Einzelspieler bei diesem historischen 18½ zu 9½ Triumph des europäischen Teams. 2006 wurde er von Kapitän Ian Woosnam als captain’s pick in die Mannschaft aufgenommen, die den Pokal mit dem gleichen Ergebnis verteidigen konnte. Westwood stand bislang sechsmal in Folge (seit 1997) im europäischen Team. 2009 war Westwood, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, so erfolgreich wie selten. Sowohl bei der British Open als auch der PGA Championship war er nah dran an seinem ersten Major-Sieg. Bei beiden Turnieren belegte er den geteilten dritten Rang. Siegreich war er in diesem Jahr beim Abschlussturnier der European Tour im November. Mit 23 unter Par und sechs Schlägen Vorsprung gewann er die sogenannte Dubai World Championship. 4,2 Millionen Euro Preisgeld bedeuteten gleichzeitig den Sieg in der Geldrangliste, dem Race to Dubai. Der doppelte Triumph beim Abschlussturnier und in der Jahreswertung der European Tour gelang zuvor nur zwei weiteren Spielern, zuletzt Colin Montgomerie 1993. „Mein Erfolg im Jahr 2000 war ein Höhepunkt meiner Karriere. Da war ich aber noch sehr jung und grün hinter den Ohren. Ich hatte zwischenzeitlich vier harte Jahre durchgemacht und bin sehr froh, dass ich wieder zurückkommen konnte“, so Westwood nach dem Sieg. Insgesamt siegte Westwood bislang bei 23 Events auf der European Tour und hatte weitere Turniererfolge in Nordamerika, Afrika, Asien und Australien.

Als Amateur konnte Willett im Jahr 2007 die Englische Amateurmeisterschaft gewinnen und war Mitglied des Walker Cup Teams. Im Jahr 2008 führte er die Weltrangliste der Amateure an. Im Jahr 2008 wechselte Willett ins Profilager. Die Tourkarte für die European Tour im Jahr 2009 erreichte er über die Qualifying School. Mit 8 Top-Ten-Platzierungen und einem 58. Platz in der Geldrangliste schloss er sein erstes Jahr als Professional erfolgreich ab. Im Jahr 2012 konnte er mit der BMW International Open in Köln seinen ersten Sieg auf der European Tour feiern. Masters Sieg 2016 – Willett konnte sich seinen ersten Major-Sieg beim Masters durch eine Schlussrunde mit 5 Schlägen unter Par sichern. Er profitierte dabei von einem Zusammenbruch des Vorjahressiegers Jordan Spieth, als dieser auf Loch 10 mit 5 Schlägen führend seine Führung innerhalb der 3 Loch des „Amen Corners“ verspielte. Spieth unterlief u.a. am kurzen Par 3 des 12. Loches ein Score von 7 Schlägen. Willett konnte das Turnier dann mit 3 Schlägen Vorsprung vor Jordan Spieth und seinem Landsmann Lee Westwood gewinnen. Er war damit der erste englische Masters Sieger seit Nick Faldo 1996.

  • Cris Wood (* 26. November 1987 in Bristol, England)

Chris Wood wurde als bester Nachwuchsspieler der Saison 2009 mit dem Titel Sir Henry Cotton Rookie of the Year ausgezeichnet. Der Engländer belegte mit 679.559 Euro Preisgeld den 44. Platz in der europäischen Geldrangliste. Er misst stolze 1,96 Meter, ist gerade 22 geworden und hat bereits 679.559 Euro Preisgeld als Profi der European Tour verdient. Die Rede ist von Chris Wood, geboren in Bristol, England. Jetzt durfte sich der Profi kurz nach seiner ersten Saison auch noch über den renommierten Titel „Sir Henry Cotton Rookie of the Year 2009“ freuen. Wood ist damit von der europäischen Tour als bester Nachwuchsspieler des Jahres ausgezeichnet worden. Wood lag in der Geldrangliste (Race to Dubai) mit Position 44 vor dem Nordiren Gareth Maybin (53), dem Briten Danny Willett (58), Schwedens Oskar Henningsson (68) und David Horsey (76) aus England. Ausschlaggebend war die Leistung von Wood bei der 138. Auflage der Open: Im Alter von 21 Jahren wurde Wood Dritter und verpasste nur um einen Schlag das Playoff. Bereits im Jahr zuvor überraschte der junge Mann mit der Igelfrisur die Experten: Noch als Amateur belegte er bei dem ältesten Major der Welt den fünften Platz.

Captain und Vice-Captains

Ryder Cup Team 3

Über das Team um das Team werde ich Euch in der nächsten Woche berichten!

Euer Lefty Stephan

Quellen: Wikipedia.de und Rydercup.com

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