Die europäische Brille der Weltrangliste

Profi Golfsport

Nachdem wir gestern auf die deutschen Golfer geschaut haben, tragen wir heute mal die europäische „Brille“ und schauen mal was das Jahr gebracht hat. In den Top 10 der Weltrangliste befinden sich nur noch 3 Herren aus Europa. Na gut Ende 2015 waren es auch nur 3 Herren, die in den Top 10 waren. Aber bevor ich Euch den Überblick zeigen, gehen wir mal näher auf die Top 100 der Weltrangliste ein. Dort befinden sich nur noch 31 europäische Golfer und davon sind 12 aus England.

Aber wie verteilen sich die restlichen 19 Golfer auf Europa?

So sieht das mit Stand 25.12. aus:

Land Anzahl der Golfer
England 12
Schweden 4
Dänemark 2
Nordirland 2
Belgien 1
Deutschland 1
Frankreich 1
Irland 1
Italien 1
Niederlande 1
Österreich 1
Schottland 1
Spanien 2
Wales 1

Zum Vergleich aus den USA kommen 38 Golfer, die aktuelle in den Top 100 der Weltrangliste liegen. Das heißt im Umkerschluß 38 + 12 + 19 = 31 Golfer der Top 100 kommen weder aus Europa noch aus den USA.  So aber jetzt zu den 31 europäischen Golfern in der Übersicht. Betrachten wir mal den europäischen Golfsport aus der Sicht der Weltrangliste, dann besteht er zu fast 45 % aus Engländer und wenn wir das mal auf die Inseln ausweiten, dann sind es 17 der 31 Golfer. Also irgendwie hat das europäische Festland in Sachen Spitzengolfer im Herrenbereich nicht gerade viel zu bieten. Aber schaut selbst.

Ende 2016 Ende 2015 Golfspieler Land
2 3 Rory McIlroy Nordirland
4 5 Henrik Stenson Schweden
9 96 Alex Noren Schweden
11 19 Danny Willett England
13 11 Sergio Garcia Spanien
14 22 Paul Casey England
15 7 Justin Rose England
18 30 Russell Knox Schottland
24 104 Tyrrell Hatton England
27 114 Rafael Cabrera Bello Spanien
30 43 Matthew Fitzpatrick England
31 66 Francesco Molinari Italien
39 44 Chris Wood England
40 31 Bernd Wiesberger Österreich
42 50 Lee Westwood England
43 21 Shane Lowry Irland
44 36 Andy Sullivan England
47 88 Thomas Pieters Belgien
48 45 Soren Kjeldsen Dänemark
52 27 Martin Kaymer Deutschland
58 85 Joost Luiten Niederlande
63 76 Thorbjorn Olesen Dänemark
65 82 Ross Fisher England
68 55 David Lingmerth Schweden
79 33 Victor Dubuisson Frankreich
81 77 Luke Donald England
82 57 Graeme McDowell Nordirland
86 220 Andrew Johnston England
87 136 Rikard Karlberg Schweden
92 221 Bradley Dredge Wales
99 78 Tommy Fleetwood England

Den größten Sprung in die Top 100 machte Andrew Johnson der 134 Plätze gut machte und aktuell auf den 86. Platz der Weltrangliste liegt. Gefolgt mit 129 Plätze nach vorn vom Waliser Bradley Dredge, der sich auf den 92. Platz wiederfindet.  Aus den Top 100 machte Martin Kaymer den 2. größten Schritt mit 25 Plätzen nach hinten. Nur noch Victor Dubuisson aus Frankreich verlor mir 46 Plätzen mehr Boden und befindet sich damit auf den 79. Platz der Weltrangliste.

Euer Lefty Stephan

 

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