Es ist Herbst – Qualifying School Wochen

Im Golfsport kann man sich Schritt für Schritt in den Qualifying School Turnieren hoch spielen. Wenn man sich nicht über die jeweilige Rangliste qualifiziert, dann muss man durch diese kurz genannten Q-School Tortur durch. Auf der European Tour nennt sich dass dann European Tour Qualifying School. Die European Tour Qualifying School läuft faktisch in drei Qualifying Stages (Schritten) ab. Teilnehmen dürfen alle Amateure, die ein Handicap von Null oder besser aufweisen. Um die rund 1000 jährlichen Bewerber zu organisieren, sind die ersten beiden Stages in mehrere Turniere (Sections) aufgeteilt. Die zweite Stage erreichen maximal 310 Teilnehmer, die finale Stage ist auf 80 Teilnehmer begrenzt, wobei die Top-25-Platzierten der Final Qualifying Stage die „eingeschränkte“ Spielberechtigung für das folgende Jahr auf der European Tour erhalten. Eingeschränkt werden die qualfizierten Golfer durch Kategorie 11b. Das hat folgenden Hintergrund: Die Felder der Turniere der großen Touren werden nach Prioritäten bestückt. Wer die höhere Kategorie besitzt, wird vor jemandem mit einer niedrigeren Kategorie berücksichtigt. So kann es passieren, dass eigentlich qualfizierte Golfer bei finanziell attraktiven Events (z.B. BMW Masters in Shanghai) mit vielen Stars nicht antreten dürfen.

Wenn Euch das schon wie „spanische Dörfer“ vorkommt, dann wird es gleich noch verwirrender. Also ich finde man muss als Golfer studiert haben, damit man ins Profilager wechseln kann! 😉 Nein, nein ganz so schliomm ist es dann doch nicht – ist halt nur harte Arbeit!

Quelle: golf.de
Quelle: golf.de

Ein harter Weg durch die Qualifying School

Quelle: pga.de

Der Weg in die European Tour ist steinhart: Wer sich durch die zwei Stages gekämpft hat, genießt das Privileg, bei der Final Qualifying Stage mitwirken zu dürfen. Die entscheidende Final Qualifying Stage der European Tour findet in der Regel über – scheinbar – unendlich lange sechs Runden auf dem Tour und auf dem Stadium Course von PGA Catalunya in Girona, Spanien statt. Aufgrund dieser zeitlich langen Dauer hat die Qualifying School auch ihren Ruf.

Für den Spieler ist neben Ausdauer und Unnachgiebigkeit ein hohes Maß an Konzentration gefragt. Mit einer Energieleistung ist der Sprung unter die „Absolventen“ der Q-School schließlich machbar. Am Ende steht der Aufstieg in die European Tour. Neben den Q-School-Absolventen sind die ersten 20 der Challenge Tour Geldrangliste und die ersten 115 des Race to Dubai (Geldrangliste der European Tour) für die European Tour spielberechtigt.

In diesem Jahr ging es bereits Mitte September mit „The First Qualifying Stage“ (Section A) unter anderem in Fleesensee los. Diese „Stages“, Section A bis D, wurden bis zum 7. Oktober ausgetragen. Danach folgt am 4. November die Second Qualifying Stage und am 12. November die Final Qualifying Stage. Ihr seht schon eine Menge Drives müssen geschlagen werden, bevor man sein Ziel erreicht hat. Wer die letzten zwei Schritte verfolgen möchte, der findet hier eine Übersicht, auch über die ersten Turniere.

Bei der PGA, LPGA oder LET ist das vorgehen ähnlich. Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem Beitrag ein kleinen Einblick in „die Schule“ des Profigolf’s verschaffen! Wer weitere Fragen hat, der kann sich auf der Seite der Pro Golf Tour informieren. Dort ist sozusagen der Einstieg in das „Profigeschäft“ gut erklärt.

Euer Lefty Stephan

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