Golfen im kleinen Wohnzimmer

Golf kann so entspannend sein - auch mit Zielen für die neue Saison

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen mich in Thailand mit den Golfschlägern rum getrieben habe, ging es an diesem Wochenende mal wieder ins kleine Wohnzimmer in Kallin. Am Samstag wurden zwei Runden auf dem 9-Loch Platz gedreht und heute am Sonntag bei sonnigem Wetter und keinem Lüftchen ging es dann noch mal auf 9 Löcher los. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man von 35 Grad und kurzer Hose wieder in die dicken Klamotten muss. Aber egal die Golfschläger müssen bewegt werden.

Das kleine Wohnzimmer

Der 9- Loch Golfplatz in meinem Heimatclub Kallin ist mein kleines Wohnzimmer. Aber auch das hat es in sich und im Moment wird noch etwas weiter vorn abgeschlagen, da die Abschläge etwas Erholung brauchen. Der Golfplatz hat aber auch seine Tücken und Herausforderungen. Ab und zu wird es etwas schmal, dann kommt Wasser, oder besser gesagt zur Zeit Eis, ins Spiel. Aber bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel tritt das Golfspiel etwas in den Hintergrund.

Aber es gibt Flightpartner, die auch noch gerne den Ball auf dem Eis angeln wollen. Aber uns fehlten mit Ballangel dann doch 5 cm und es stellte sich heraus das es der eigene Ball der Dame ans rettende „Ufer“ geschafft hatte. 😉 Bei uns Männern wäre der Ball auf jedem Fall im Wasser geblieben, oder was meint Ihr?!

Natürlich ist alles noch etwas „eingefroren“, aber diese Ruhe auf der Runde, ja trotz zweier Damen im Flight, konnten wir einfach nur geniessen. Und so ganz schlecht war die Runde dann auch nicht und ich bin gespannt wie das Golfjahr 2018 so weiter geht.

Pläne für das kleine & große Wohnzimmer

Denn ich habe für mich persönliches einiges vor. Ziel ist es mal an einem Golfschwung zu arbeiten. Und dabei möchte ich gerne meinen „Schwung“ und mein „Werkzeug“ in die professionellen Hände der topswing Golfschule legen. Dabei geht es mir weniger um ein Ziel HCP, als mehr darum vom Golfschlag weg zu kommen und vielleicht irgendwann einmal die Schläger zu schwingen. Heee, man(n) darf doch wohl noch träumen, oder?! Und wer weiß, es sollen immer wieder Wunder geschehen und schließlich muss ich mich auf das große Ereignis in 2019 vorbereiten – exklusiv für Lefties 😉

Ich bin mal gespannt ob ich es in diesem Jahr mal schaffe auch die Driving Range näher kennen zu lernen. Gehörst Du auch zu den „Kaltstartern“ und weißt gar nicht was die Driving Range ist? Hier eine kurze Erklärung dazu:

Hier handelt es sich um eine große Wiese, auf der mittlere und längere Schläge geübt werden. Diese Rasenfläche ist bei einseitiger Nutzung mindestens 220 m lang und 100 Meter breit und verbreitert sich aus Sicherheitsgründen häufig in Richtung der den Abschlägen gegenüberliegenden Seite. Bei Driving Ranges mit geringeren Maßen befinden sich an den entsprechenden Rändern hohe Maschendrähte oder Netze, die die Bälle abfangen. Diese Platz sparenden Anlagen werden auch Golf Lounge genannt und zum Beispiel an Häfen oder auf Piers errichtet, wie in Hamburg-Rothenburgsort oder auf den Chelsea Piers in New York.

Mehrere Abschlagsplätze sind nebeneinander aufgereiht und alle Trainierenden schlagen aus Sicherheitsgründen in dieselbe Richtung. Bei besonders großen Driving Ranges gibt es auf der gegenüberliegenden Seite nochmals eine Reihe von Abschlagsplätzen, dafür ist aber ein Abstand von mindestens 300 Metern erforderlich, damit niemand durch fliegende Bälle gefährdet wird.

Bei den Abschlagsflächen wird unterschieden zwischen Grasabschlägen (die also den Abschlägen auf dem Golfplatz ähneln) und Mattenabschlägen. Letztere erfreuen sich bei den Golfern geringerer Beliebtheit, sind jedoch deutlich widerstandsfähiger und somit günstiger im Unterhalt. Die Abschlagsmatten sind aus einem Kunststoff, der die Eigenschaften des Fairways imitieren soll. Da man kein Tee in die Matte stecken kann, ist zumeist ein elastischer Kunststoffzylinder integriert, der in seltenen Fällen auch in der Höhe variiert werden kann. Neben den Abschlagsplätzen gibt es gelegentlich auch einen flachen Bunker, in dem die langen Schläge aus einem Fairwaybunker geübt werden können.

Die meisten Driving Ranges verfügen darüber hinaus über Abschlagsplätze in Hütten, die vor Regen und starkem Wind schützen. In manchen Abschlagshütten sind Beleuchtung und Infrarotstrahler angebracht. Dies sind meist ganzjährig geöffnete Drivingranges, die man auch bei Schnee benutzen kann. In Großstädten im Ausland gibt es Abschlagsanlagen mit bis zu vier Etagen.

Die einzelnen Abschlagsplätze in den Hütten haben in der Regel eine Breite von 2,5 m, eine Höhe von 3 m und sind 3 – 4 m tief. Die Abschlagflächen selbst sind meist ca. 2 m × 2 m groß. Außerdem dienen die Hütten den Golflehrern zur Installation von Videosystemen, die gelegentlich beim Unterricht eingesetzt werden. Die Abschläge dürfen nur von Hinten betreten werden, da das Entlanglaufen vor den Abschlägen lebensgefährlich ist. Golfbälle können unmittelbar nach dem Schlag bis zu 300 km/h schnell fliegen und würden dann beim Auftreffen auf den Kopf vermutlich zum Tod führen.

Normalerweise befindet sich auf einer Driving Range auch ein Ballautomat, der gegen Münzeinwurf oder Abbuchung von einer Prepaid-Karte einen Eimer Bälle ausgibt. Der Golfer kann sie dann übungsweise in die Unendlichkeit oder auf bestimmte Ziele (Fahnen, Grüns) schlagen. Diese Bälle sind aus Kostengründen oft von minderer Qualität und werden Rangebälle genannt. Um Diebstahl vorzubeugen, sind sie mit einem horizontalen Ringaufdruck oder der Aufschrift „Range“ bzw. „Practice“ versehen. (Quelle: Wikipedia)

Aber auch die anderen Übungsgelände in Kallin hoffe ich in diesem Jahr auch zu entdecken. Chipping und Pitching Bereich soll es ja auch in Kallin geben! 😉 Auch ein Putting Grün muss irgendwo sein. Quatsch, natürlich kenne ich die komplette Golfanlage meines Heimatclubs, aber irgendwie schaffe ich es nie, dort auch regelmäßig aufzutauchen. Vielleicht habe ich einfach Angst meine wenigen guten Schläge auf der Range raus zu hauen und dann bleibt nichts mehr für die Runde übrig.Aber wer weiß das schon

Egal, Vorhaben für 2018 ist klar definiert – aus einem Golfschlag einen Golfschwung zu machen!

In diesem Sinne wünsche ich Dir, egal wo Du Dich gerade rum teibst ein schönes Spiel und wenn wir ab sofort alle „Ready Golf“ spielen, dann können wir bei gleichem Zeitaufwand mehr Löcher spielen. 😉 Du hast von „Ready Golf“ noch nichts gehört, dann schau doch mal hier vorbei.

Was gibt es sonst so? Nach meiner Thailand Golfreise gibt es das Audio Tagebuch hier auf die Ohren. Und in Sachen bewegte Bilder von der Reise habe ich, sorry, hinten angefangen. Es gibt erst mal die Bilder ohne Golfschläger aus Bangkok zu sehen. Aber versprochen die 7 Golfplätze, die ich in Hua Hin und Umgebung besucht habe, bekommst Du auch noch präsentiert.  Und solltest Du in der Zukunft gerne auf dem Laufenden bleiben wollen was sich hier im Golfblog und in meinen Golfpodcast auf radioFORE.de so tut, dann lege ich Dir den Newsletter ans Herz.

Dein Lefty Stephan

 

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