Golfen ist eine Herausforderung

Wie Ihr ja sicher mitbekommen habt, habe ich in diesem Jahr meine golferischen Zelte im Golfclub Kallin aufgeschlagen und in Golf in Wall die Zelte abgebrochen. Jetzt nach einigen Runden auf den 18 Loch Golfplatz habe ich mich mit 16 Löchern schon „angefreundet“. Jetzt stellt sich für mich nur die Frage wie ich die Löcher 2 und 11 in den Griff bekommen – eine Herausforderung. Dabei kommt mir ein aktuelle Problem in die Quere. Die langen Eisen bzw. der Driver sind zu 200% vom Tee Slice und die kann ich bei diesen beiden Löchern überhaupt nicht gebrauchen. Und lasse ich es etwas ruhiger angehen, dann reicht die Länge nicht. Klar werde ich versuchen in den nächsten Monaten den Slice aus meinem Spiel zu „bändigen“, denn ab und zu kann man den auch als Linkshänder gebrauchen.

Quelle: Golf-Kallin.de

Hole 2 – Herausforderung 1

Es handelt sich um ein Par 3 mit viel Wasser. Es ist eientlich ein tolles Loch und mit 152 Meter auch nicht das Monsterloch. Aber genau da liegt mein Problem. Die Länge von 140 bis 160 Meter decke ich mit meinem Schwung nicht ab. Nachdem ich einige mal mit dem Abschlag das Wasser rechts und links getroffen habe, dachte ich mir, dann lege einfach vor, spiele sicher aufs Grün und gehe mit zwei Putts vom Grün. Aber selbst da kommt Wasser ins Spiel, wie Ihr auf dem Bild sehen könnt.

Was tun?

So sieht das das Par 2 im Birdiebook aus. Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie ich die Länge um die 150 Meter relativ „schnell, sicher auf die Bahn bringe. Bin für jeden Tipp dankbar.

Quelle Golf-Kallin.de

Hole 11 – Herausforderung 2

Und wieder sind wir auf einem Par 3 und es sind 157 Meter Entfernung bis Mitte Grün. Also eigenlich die selbe Situation wie an Hole 2. Nur das es da relativ sicher mit der Variante vorlegen funktioniert. Aber auch dort kommt wieder Wasser und ein kleiner Graben ins Spiel. Im Birdiebook sieht die 11 so aus.

Da ich nicht zu den Longhittern gehöre und mit dem Eisen 5 auf 140 Meter (vom Tee) und mit dem Eisen 4 auf ungefair 150 Meter (vom Tee) komme, beide mit einem leichten Slice, fehlt mir das richtige Werkzeug für 160 Meter „einfach nur geradeaus“. 😉 Die Frage ist ja wie man vielleicht auch die 10 Meter mit den vorhandenen Werkzeug an Länge gewinnen kann. Meine Hoffnung ist natürlich auch die etwas wärmere Zeit, die ja hoffenlich bald kommt, denn dann sind mit dem Eisen 4 schon die Längen möglich. Aber wie bekommt man dann den Slice raus. Ihr seht schon, ich mache mir Gedanken über mein Spiel.

Warum das Ganze?

Bis Mitte letzten Jahres habe ich mit jeden Schläger versucht Länge zu machen um dann mit den letzten Schlag auf´s Grün Gedanken zu entscheiden, was ich machen muss. Aber das soll sich 2017 ändern. Es macht mir richtig Spaß, ganz bewusst die Schläger einzusetzten. Ja, ja die meisten von Euch sagen sich jetzt: „Ja so spielt man ja auch Golf!“ Gerade bei den Par 4 oder 5 möchte ich gerne aus einer Entfernung von 75 bis 120 Meter zur Fahne, auf das Grün spielen. Dann kommen meine sichersten Spielpartner SW bis Eisen 7 ins Spiel. Damit habe ich die beste Chancen relativ sicher in einem Umkreis von 3-5 Meter um die Fahne den Ball zum Liegen zu bringen. Damit kann ich meist mit 2 Putts vom Grün gehen und das genau das, was ich erreichen will.

Wie geht Ihr mit diesen Herausforderungen auf Euren Runden um!

Euer Lefty Stephan

3 Kommentare

  1. Zu den Slices zwei Tipps, die vielleicht helfen:
    1. Verwende einen stärkeren Griff. Im besten Fall starten dann Deine Bälle etwas weiter rechts und faden dann in Richtung Ziel. Im schlimmsten Fall wird es ein Pullhook. Das Problem dabei ist, die richtige Dosierung zu finden.
    2. Versuche, den Ball mehr von innen zu treffen. Achte dabei darauf, dass der rechte Ellenbogen sehr nahe Körper bleibt. Ein flacheres „Wegnehmen“ beim Rückschwung kann da ebenfalls helfen. Du kommst damit flacher und mehr von innen rein. Evtl. erwischst Du ein paar Mal den Boden zu früh. Das gilt es dann mit späterem Handgelenk zu kompensieren.
    Halt uns bitte auf dem Laufenden.

  2. …warum legst du die Bälle nicht in der Landezone mit einem kurzen Eisen ab….dann mit der Annäherung auf das Grün….und fertig mit 2 Putt’s.

    • Das ist ja mein kurzfristiger Plan, aber obwohl die Landezone groß genug ist, zieht das Wasserhindernis meine Bälle an. Das ist wohl eine reine Kopfsache und da muss ich wohl durch. Mal sehen wie es am nächsten Sonntag läuft, da spiele ich mein erstes Turnier des Jahres.

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