Ryder Cup 2016 in Hazeltine, USA – last chance!

Bevor Team Europe & Team USA ab dem 27. September beim Ryder Cup wieder die „Driver kreuzen“, geht es bis Ende August noch um die jeweiligen Teams. Ich werde Euch in den nächsten Wochen bis zum letzten Putt am 2. Oktober 2016 auf dem Laufenden halten.

Wer kommt ins Ryder Cup Europe Team?

Jedes Team stellt zwölf Spieler, die Qualifikation erfolgt hauptsächlich über die „Moneylists“ der PGA und der European/World Tour. In der Regel qualifizieren sich acht bis zehn Spieler über die relevanten Listen, für die restlichen freien Plätze erhält der Captain Wildcards („Captain’s Picks“).

Neun Herren stehen heute schon für das europäische Ryder Cup Team fest und das ist eine tolle Mischung aus „jungen Wilden“ und „alten Hasen, aber schaut selbst.

  • Rory McIlroy
  • Henrik Stenson
  • Justin Rose
  • Sergio Garcia
  • Chris Wood
  • Rafa Cabrera-Bello
  • Danny Willett
  • Andy Sullivan
  • Matthew Fitzpatrick

Wildcards/Captain’s Picks – 3 Plätze

Poseidon-120x600Letzte Chance eine der Wildcards zu bekommen, die vom Kapitän Darren Clarke vergeben werden ist das Turnier in Dänemark. Ab Donnerstag stehe ndie „Made in Denmark“ auch für Martin Kaymer auf dem Programm. Das Turnier in Dänemark Ende August ist die letzte Möglichkeit, sich offiziell für das europäische Team zu qualifizieren. Die Made in Denmark findet vom 25. bis 28. August im spektakulären Himmerland Golf & Spa Resort in Farsø statt. „Ich freue mich schon auf die tolle Atmosphäre in Dänemark, von der jeder spricht“, sagte Kaymer zu seiner Anmeldung für das Turnier. Martin Kaymer war zuletzt drei Mal in Folge beim Ryder Cup dabei, kann eine positive Bilanz aufweisen (drei Siege, zwei Niederlagen, ein geteiltes Match), hat Major-Siege vorzuweisen und ein gewisses Standing im Team. Sollte er seine gute Form bestätigen, wird Darren Clarke den Deutschen als einen der drei Wild Cards, die das zwölfköpfige Team komplettieren, in Betracht ziehen.

Modus beim Ryder Cup

Im Gegensatz zu den sonst üblichen professionellen Golfturnieren wird der Ryder Cup im Matchplay-Modus (Mann gegen Mann) gespielt. Es werden in drei Tagen (Fr./Sa./So.) 28 Partien über maximal 18 Loch gespielt: jeweils vier Foursome- und Fourball-Partien am Freitag und Samstag vormittags und nachmittags und am Schlusstag traditionell die zwölf Einzelmatches. Für die Fourball- und Foursome-Spiele legen die Kapitäne jeweils die Zusammensetzungen der Teams und die Reihenfolge fest, in der die Teams spielen. Ob zuerst Fourball oder Foursome gespielt wird legt der jeweilige Veranstalter fest. Auch bei den Einzelpartien legt der jeweilige Mannschaftskapitän fest, in welcher Reihenfolge die 12 Spieler antreten. Dabei kennen die Kapitäne weder die Zusammensetzungen der Viererpaarungen noch die gewählte Reihenfolge der anderen Partei, so dass sich die Paarungen zufällig ergeben. Der Sieger jeder Partie bekommt einen Punkt, ein Unentschieden wird mit je einem halben Punkt für beide Parteien gewertet. Falls es am Ende der 28 Partien zu einem Gleichstand kommt (14:14), wird der Titelträger zum Sieger erklärt. Das Herausforderer-Team benötigt also mindestens 14½ Punkte zum Sieg.

Stimmungen beim Ryder Cup


Euer Lefty Stephan

 

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