Technik heute und damals auf dem Golfplatz

War früher alles besser?

Irgendwie kann ich es persönlich nicht ab, wenn ich auf der Runde ein Handy klingeln höre! Das ist ein Geräusch, was ich auf den Fairways dieser Welt nicht hören möchte. Aber mittlerweile gibt es GPS Apps und Trolley-Halterungen und viele nutzen nicht nur das Smartphone zu telefonieren.

Quelle: achtziger-forum.de

Aber neulich habe ich einen Satire Rückblick auf die 1990er gehört und der hat mich dazu inspiriert, mal die Gedanken spielen zu lassen! Damals hatten nicht nur die Festnetzanschlüsse noch Kabel am Hörer, auch das damalige C-Netz wurde mir riesigen Koffern und Hörern an Kabel betrieben. Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie man zu der Zeit den Koffer am Trolley oder im Bag verstaut hat. Gab es da auch schon Handyhalter? Wenn es schön Golfbag gab, wo man das C-Netz Telefon unterbringen konnte, dann brauchte man wohl auf jeden Fall einen Caddie. Denn wer wollte da schon das “Reisegepäck” inkl. Übergepäck über die Fairways schleifen.

Bereits 1973 gab es das erste Handy, das Motorola DynTAC 8000 was die Maße 195 x 40 x 80 mm (mit Antenne 200 mm) hatte und mit dem jeder extrem wichtig aussah! Der Erfinder Dr. Martin Lawrence Cooper sagte einmal über seine Erfindung:

Es hat zwar nur eine Batterielaufzeit von 20 Minuten, was aber auch nicht weiter tragisch ist, denn länger kann man das Telefon sowieso nicht hochhalten.

Mittlerweile hat sich auf dem Golfplatz in Sachen Handy viel getan und man hat heute eher das Problem, das Smartphone, wenn es erst einmal in der Golftasche verschwinden ist, auch wieder zu finden. Irgendwo zwischen der Banane von vor 3 Monaten und dem Entfernungsmesser vibiriert das kleine gemeine Ding heutzutage. Und da kommen wir schon zu dem nächsten nützlichen Gegenstand auf der Golfrunde – dem GPS Entfernungsmesser.

Quelle: wikipedia.de

Man was bin ich dem US-Verteidigungsministerium für diese Entwicklung in den 1970er dankbar. Global Positioning System, kurz GPS genannt, sagt mir heute wo ich gerade bin und wo ich mit der kleinen weißen Sau hin muss. Diese Messung der Entfernung zum Grünanfang, Grünmitte und Grünende gibt es mittlerweile nicht nur für das Smartphone als App, nein auch in wunderschöne Uhren verpackt. Das grundsätzliche Problem an diesem System ist, dass der Golfball sich so gar nicht an die GPS Koordinaten des Grüns hält. Also zumindestens sehe ich das sehr oft auf der Golfrunde. Aber ich bin mir sicher, dass es auch da schon etwas gibt, was dem Akku im Rennradrahmen bei der Tour de France, den Sportler unterstützt. Leider habe ich so ein Produkt noch nicht im Internet gefunden. Aber die Frage ist, wie haben damals die Golfer den Weg auf´s Grün gefunden – so ganz ohne GPS. Hatte man im letzten Jahrtausend etwa sogenannte Kapselmaßbänder im Bag, mit denen man 30 Meter am Stück messen kann?

Man stelle sich die Situation vor nach dem Drive an einem Par 4 greift der Flightpartner, an seinem Ball stehend, ins Bag und holt so ein Messinstrument raus. Dann fragt er einen Flightpartner ober er mal helfen könnte die Entfernung bis zur Fahne zu messen. 5 Minuten später würde dann die Entfernung feststehen und man kann den “richtigen” Schläger aus dem Bag ziehen.

Oder haben sich damals, so ohne GPS, Golfer auf die Pfähle an den Bahnseiten verlassen und gehofft das es schon passt? Dort wird ja auch heute noch die entfernung zum Grün in 50er Schritten angegeben. OK, das mit der Hoffnung hat sich wohl bis heute nicht geändert, aber irgendwie ist Golf heutzutage mit dieser Technik viel einfacher, oder was meint ihr?

Ich frage mich schon jetzt, was als nächste technische Innovation auf den Golfplatz kommt. Da sich ja immer mehr Drohnen im “Alltag” durchsetzen, wie wäre es mit einem Drohnen-Catering auf der Runde, natürlich geräuschlos und günstig für uns Golfer. Denn wir müssen ja für das neue Smartphone oder die neue GPS Uhr, die gerade auf der IFA in Berlin vorgestellt wurde sparen. 😉

Ich wünsche euch weiterhin eine klingelfreie Golfrunde und ein schönes Spiel!

Euer Lefty Stephan

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