Thailand mehr als nur Golf

mein Fazit zu Thailand

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Im März habe ich meinen ersten Ausflug in Richtung Asien, genauer gesagt in Richtung Thailand gemacht. Ich war gespannt was mich dort erwartet und jetzt, mit ein paar Wochen Abstand kann ich sagen ich wurde nicht entäuscht. In diesem Beitrag möchte ich Dir mein persönliches Fazit zu den zwei Wochen in Hua Hin und Bangkok vermitteln und das ist natürlich sehr subjektiv.

Kurz gefasst: Es war eine tolle Zeit, aber damit gibst Du Dich bestimmt nicht zufrieden.

Thailand und die Thai´s

Bevor man sich nach Thailand auf macht sollte man sich darüber im Klaren sein, das der König in Thailand die höchste Achtung erfährt. Das gilt z.B. auch beim Umgang mit den Geldscheinen, denn wenn mal einer wegfliegt, dann sollte man es vermeiden auf den Schein zu treten, denn das würde den Thailänder sehr verärgern. Was das Vorurteil betrifft, die Thai´s lächeln einem immer an und das kann ja nicht echt gemeint sein, kann ich nur sagen, wenn man mit offenen Augen durch Thailand zieht dann merkt man schon wie das lächeln gemeint ist. Und auch der Thai lächelt nicht den ganzen Tag. Handeln in Thailand ist auch möglich, aber die Einheimischen sind sehr stolz und wenn man versucht den Bogen zu überspannen, dann verzichtet der Thai eher mal auf ein Geschäft. Aber ehrlich gesagt, bei den täglichen Sachen, wie den Garküchen usw. würde ich nie auf die Idee kommen zu handeln. In Thailand spricht man sich mit den Vornamen an und Händeschütteln ist nicht angesagt.

Was ist denn nun schon wieder Wai?

Die traditionellste und thailändischste Art der Begrüßung ist der Wai. Zwar kommt auch die Begrüßung im westlichen Sinne, dass Hände schütteln, mehr und mehr in Asien an, dennoch drückt keine andere Begrüßung mehr Respekt aus als der Wai. Der Wai erinnert dabei im ersten Moment ein wenig an das in Indien meist von Hindus verwendet Namaste. Grundsätzlich unterliegt der Wai aber genaueren Regeln bei der Ausführung als das Namaste.

Wie macht man das nun richtig

Der Wai ist das Verbeugen mit zusammengeführten Händen dem anderen Gegenüber. Doch der Wai unterliegt bestimmten Regeln. Grundsätzlich wird der Wai von der jeweils jüngeren oder aber der sozial niedriger gestellten Person, als Erstes ausgeführt. Im Anschluss erwidert der Empfänger den Wai. Bei der Ausführung müssen einige Kniffe beachtet werden. Zum einem liegen die Arme dicht am Körper an. Die Handflächen sind eng beieinander und berühren den Körper im Bereich des Brustkorbs. Das Heben und Senken der Hände geschieht in einer flüssigen und langsamen Bewegung. Das abrupte Beenden des Wai kann als Beleidigung empfunden werden. Generell gilt die Regel, je höher die Hände beim Wai gehalten werden, desto größer ist der empfundene Respekt und die entgegengebrachte Höflichkeit. Begrüßt man also eine fremde Person, sitzen die Hände in der Höhe der Brust. Sollte einem Farang – Ausländer mit einer weißen Hautfarbe – die unverhoffte Chance über den Weg laufen, ein Mitglied der thailändischen Königsfamilie zu begrüßen oder gar den König, so erfolgt der Wai über dem Kopf.

Die Position beim Wai

Begrüßt man eine Person im Sitzen, ist es üblich den Kopf zu neigen bzw. den Oberkörper leicht nach vorne zu beugen. Ob stehend, sitzend, gehend oder liegend, der Wai kann in jeder Position ausgeführt werden. Gepaart mit einem netten Lächeln, kann man als Ausländer kaum einen Fehler machen. Thailänder sind Farangs gegenüber, in den meisten Fällen nachsichtig und alleine über den gut gemeinten Versuch erfreut. Mönche erwidern den Wai übrigens grundsätzlich nicht einmal dem König gegenüber.

Aber jetzt mal „Butter bei die Fische: ein freundliches Sawatdii krap (Anmerkung: krap nutzt der Mann und Sawatdii ka nutzt die Frau) und die Hände wie oben beschrieben vor den Brustkorb hat mich immer weiter gebracht. Und mich hat nie ein Thailänder böse angeschaut, weil ich was falsch gemacht habe.

Wie in jedem Land gilt die einfache Regel: Gehe mit Deinem Gegenüber respektvoll um und Du wirst immer ein offenes Ohr finde.

Die Hauptstadt Thailands

Die meisten von uns reisen ja über Bangkok in das Land und wenn man schon mal da ist, dann sollte man 2-3 Tage Bangkok einplanen. Ich selbst habe die Stadt zu Fuss und mit einem der vielen Bootsrouten erkundet. Egal wo ich mich tagsüber und am Abend in Bangkok alleine herumgetrieben habe, ich hatte nie das Gefühl, dass ich in Gefahr bin. Und ich war in Seitenstraßen unterwegs, wo kein Tourist zu sehen war. Ich gehöre halt zu den Menschen, die gerne die Einheimischen erleben möchte und nicht nur das sehen will, was alle Touristen sehen. Wenn du die Tempel besuchen möchtest, dann solltest Du auch dort mit den nötigen Respekt heran gehen. Gerade was die Bekleidung betrifft und die Schuhe sollte man sich vorher informieren.

Im Übrigen sind Thais sehr tolerant, was die Kleidung anbetrifft. Diese Toleranz findet jedoch ihre Grenzen bei offiziellen Anlässen und ganz besonders in Tempeln und den königlichen Palästen: Wer hier mit einer kurzen Hose oder ärmellosem T-Shirt Einlass begehrt, muss damit rechnen, zurückgewiesen zu werden. Insbesondere Frauen sollten die Schultern bedecken und nicht zu freizügig auftreten. Während es noch akzeptabel ist, in Schuhen auf dem Gelände eines Tempels zu wandeln, so tragen Sie bitte keine Schuhe innerhalb eines Tempelgebäudes, in dem sich Buddha-Statuen oder -Bildnisse befinden. Ziehen Sie Ihre Schuhe ebenfalls aus, bevor Sie das Haus oder die Wohnung von Thais betreten.

Wenn Du Dir meine Erlebnisse in Bangkok anschauen möchtest, dann findest Du hier mehr Info + ein ausführliches Video mit meinen Touren.

Essen in Thailand

Ein Restaurant habe ich in Thailand genau einmal besucht. Denn das wahre Leben und damit auch das Essen findet in den Garküchen Thailands und auf den abendlichen Nightmarket statt. Dazu erfährst Du mehr in meinem Beitrag zu Hua Hin, den ich auch hier im Blog veröffentlicht habe. Was die Schärfe der Lebensmittel betrifft, so kann ich sagen, selbst wenn man mal was scharfes gegessen hat, spätestens nach 10 Minuten ist die Wirkung „verflogen“. Aber ganz ehrlich, frage einfach den Kellner oder den Koch bei der Garküche und wenn Du es wie ich nicht so scharf magst, dann findest Du in Thailand auch reichlich Essen. Und tagsüber habe ich mich mit viel Trinken und Obst „am Leben“ gehalten. Trinken ist in Thailand bei den Temperaturen fast noch wichtiger als Essen. Da der Thai lieber mehrmals am Tag kleine Portionen ist, wirst Du bereits ab 10:00 Uhr auch den einen oder anderen „Herd“ an der Straßenecke finden wo es leckere warme Speisen gibt. Auch Säfte findet man häufig auf den Nightmarket, so ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Sport in Thailand

Thailand ist ein Paradies für Sportfans: Tauchen, Schnorcheln, Klettern, Kayaking, Golfen, Yoga uvm. Alle die aktiv im Urlaub sein wollen, kommen in Thailand voll auf ihre Kosten. Ich selbst habe aber nur in Sachen Golfen meine eigenen Erfahrungen gemacht und da ich in Hua Hin die meiste Zeit war, befand ich mich auch im thailändischen Zentrum in Sachen Golf. In den 11 Tagen in Hua Hin habe ich insgesamt 7 Golfplätze besucht und kann nur sagen: „Golfen in Thailand ist ein schönes Erlebnis und mehr dazu erfährst Du in meinem Beitrag zum Sport.

Mein Thailand Fazit

Nach 2 Tagen Gewöhnung an das Klima, kam ich in Thailand in jeder Hinsicht auf meine Kosten. Viele neue Eindrücke bleiben mir für immer erhalten. Dazu gehörte auch der Umgang der Thailänder mit Menschen mit Handicap. Ich habe gelernt das der Thai eigentlich schüchtern ist, aber offen gegenüber seinen gegenüber ist. Da beim Golfen in Thailand Caddiepflicht besteht, war auch das eine tolle Erfahrung. Und was das Thema Massagen betrifft, so habe ich auch diese in Thailand genossen. Was für eine Wohltat für Körper und Seele. Natürlich hat jedes Land auch seine Schattenseiten, aber Armut, Verkehrschaos und Klimaanlagen gehören leider auch irgendwie zu jedem Urlaub dazu. Gerade das erstgenannte fällt z.B. in Bangkok weniger auf als ich es täglich in Berlin erlebe. Was mich positiv überrascht hat waren auch die sauberen Straßen, speziell in dieser riesigen Stadt wie Bangkok. Auch wenn Hua Hin der Badeort der Hauptstädter ist, so würde ich nie nach Hua Hin zum Baden fahren. Der 5 km lange Strand ist schön breit und es geht flach ins Meer, aber ich glaube für einen Badeurlaub würde ich wohl eher eine der thailändischen Inseln ansteuern.

Du warst auch schon mal in Thailand und hast Deine persönlichen Erfahrungen gemacht? Dann würde ich mich freuen, wenn Du diese mit meinen Lesern teilen möchtest und einen Kommentar verfasst. Und solltest Du Fragen zu Reisen nach Thailand haben, natürlich gerne mit Fokus auf den Golfsport, dann frage einfach!

Sawatdii krap – Dein Lefty Stephan

 

 

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