Tiger Woods und Taylor Made – die neue „Ehe“?

Taylor Made, die Tochter von Adidas in Sachen Golfsport scheint jetzt tatsächlich zum Verkauf zur Verfügung zu stehen. Wie immer gibt es wie schon bei dem Ausstieg von Nike wieder viele Gerüchte und Vermutungen.

Was ist dran an den Gerüchten? Vielleicht sogar mehr, als man denken mag. Brendan James, Redakteur bei Golf Australia, twitterte es vor zwei Tagen. Nur kurz danach bekam er Backup von einem gewissen Rick Young, der als Business Analyst bei ScoreGolf arbeitet. Die beiden sind gut vernetzt, wollen es aber nicht endgültig bestätigen.

Es tut sich jedenfalls gerade viel auf dem Golf-Markt. Nike hatte angekündigt, keine Golfschläger mehr herzustellen und sich stattdessen auf die Produktion von Hemden und Schuhen zu konzentrieren. Viele Spieler, inklusive Rory McIlroy sind jetzt auf der Suche nach einem neuen Sponsor. Auch Tiger Woods war ein Nike Gesicht. Für mich stellt sich auch die FRage, wie wird es mit Adams Golf und Ashworth Golf weiter gehen?

Praktisch wäre es, wenn Tiger Woods selbst sich zum angeblichen Kauf von Taylor Made äußern würde. Hat er aber noch nicht. Also: Abwarten. Genug Kohle hätte er aber. Tiger ist über eine Milliarde schwer.

Wer ist eigentlich Taylor Made?

Die TaylorMade-adidas Golf Inc. ist ein Hersteller von Golfausrüstung, insbesondere von Golfschlägern. Das Unternehmen ist eine Tochter der deutschen Adidas AG. Es hat seinen Sitz in Carlsbad (Kalifornien, USA). 2007 erzielte das Unternehmen einen jährlichen Umsatz von 812 Millionen Euro. Neben Callaway Golf und der Acushnet Company (Marken: Titleist, FootJoy und Cobra Golf) ist TaylorMade damit der umsatzstärkste Golfausrüster weltweit.

Bis 2012 wuchs der Umsatz auf ca. 1.344 Millionen Euro. Danach ging es nur noch Berg ab

  • 2013 – 1.285 Millionen €
  • 2014 – 913 Millionen €
  • 2015 – 902 Millionen €

 

Geschichte

Quelle: northjersey.com
Quelle: northjersey.com

Gary Adams, Sohn eines Golfpros, gründete die Firma 1979 als Ein-Mann-Unternehmen. Zuvor war er Handelsvertreter einer Firma für Golf-Range-Zubehör gewesen. Er hatte beobachtet, dass mit den damals üblichen Drivern aus Holz die neuen Two-Piece-Bälle nicht weiter geschlagen wurden als mit Eisenschlägern. Deswegen entwickelte er in Eigenarbeit einen Driver aus Eisen, auch „Metal-Wood“ genannt. Einzelne Profispieler überzeugte dieser neue Schläger, so dass sie ihn weiterempfahlen. So verbreitete sich der Schläger trotz anfänglicher Vorurteile. Die Sieger der PGA Championship 1984 (Lee Trevino) und 1985 (Hubert Green) schlugen mit TaylorMade-Drivern ab.

1984 kaufte der Wintersportspezialist Salomon das damals noch kleine TaylorMade. Zum sportlichen Erfolg kam das zur Expansion nötige Kapital. Die Produktlinien Burner und Burner Plus kamen auf den Markt, ebenso produzierte TaylorMade ab 1985 auch Putter. Im selben Jahr verlegte man den Sitz von Illinois nach Carlsbad, wo auch die Konkurrenten Callaway und Cobra Golf schon produzierten.

1998 wurde Salomon, und damit auch TaylorMade an Adidas AG verkauft. Diese Partnerschaft mit Adidas sorgte für weiteres Wachstum. Nach dem Verkauf von Salomon verblieb TaylorMade im Adidas-Konzern.

Im April war mit der aktuellen Situation noch nicht zu rechnen, als diese Pressemitteikung veröffentlicht wurde.

22 Apr

Also lassen wir uns überraschen was mit Taylor Made passiert und ob Tiger Woods tatsächlich zuschlägt! Interessant finde ich die Kombination schon, wobei ich mich frage, warum er nicht die Golfsparte von Nike aufkauft!
Euer Lefty Stephan

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