Golftraining und dann noch umsetzen

Besuch der Driving Range

Wenn wir Golfer mit Nicht Golfer sprechen, dann werden wir oft belächelt. Aber wir wissen, das Golf ein Sport ist und wir dabei bis zu 130 Muskel beanspruchen. Auch werden bei einer 18 Loch Runde mehr als 1500 Kalorien verbrannt. Kein Wunder, dass man da seinen Körper auch etwas geben muss.

Golftraining und die Muskeln

Die wichtigsten Muskeln für einen optimalen Golfschwung befinden sich im Rumpf. Die Rumpfmuskulatur ist wie bei den meisten Sportarten auch für den Golfsport von zentraler Bedeutung. Dieser Bereich stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen den Armen, welchen die Schlagbewegung ausführen, und den Beinen, die einen sicheren Stand gewährleisten sollen, dar. Im Rumpf müssen demnach in der Kürze eines Golfschwungs sämtliche Muskelpartien richtig und schnell genug koordiniert werden. Nur so erlangt man die nötige Stabilität in der Körpermitte, um die Schwungbewegung bestmöglich auszuführen. Zudem beugt eine ausgeprägte Rumpfmuskulatur Verletzungen vor. Weitere wichtige Muskeln für einen Golfer befinden sich im Bereich der Schulter. Dort muss beim Schwungstart nämlich eine Drehbewegung erzeugt werden. Zusätzlich werden im oberen Körperbereich die Brustmuskulatur und der Bizeps benötigt, um sowohl den Zielarm als auch den Nicht-Zielarm in die gewünschte Position zu bringen. Die Unterarme und die Handgelenke wiederum haben die Aufgabe, den Golfschläger in gespannter Position zu halten. Neben den zahlreichen Muskeln in der Rumpf- und Bauchmuskulatur werden auch die Waden- und Fußmuskulatur sowie die dort befindlichen Bänder in hohem Maße beansprucht. Während die Wade den Unterkörper durch den Schwung treibt, müssen die Muskeln und die Bänder des hinteren Fußes ca. 85% des Gewichtes abfedern.

Quelle: Harald MM

Aber jetzt reicht es mit den Muskeln und wir gehen mal auf die Driving Range. Fast in jedem Golfclub gibt es auch mindestens einen Pro, der Unterricht gibt. Und so vielseitig wie der Golfschwung ist, so großartig ist auch das Golftraining Angebot der Clubs. Will man lieber alleine trainieren, steht man auf Visualisierung oder möchte man lieber in der Gruppe das Golftraining betreiben? Vom Einzeltraining, über Videotraining bis hin zum Gruppentraining habe ich viel versucht. Aber unterm Strich gibt es ein ganz anderes Problem. Wenn man in den Stunden etwas gelernt hat, dann muss man dass auch auf den Platz bzw. auf der Driving Range immer und immer wieder ausprobieren.

Mein Golftraining 2018

Ich habe für mich beschlossen, dass ich in der Saison 2018 mal die Variante Gruppentraining ausprobiere. Das heißt einmal im Monat gibt es eine Stunde mit einem Pro und dann habe ich 3 Wochen Zeit das gelernte umzusetzten. Wenn das dann nicht so richtig klappt, dann kann man im zweiten Schritt noch mal mit dem Pro eine individuelle Stunde planen. Klar bei so einer Gruppe geht es um Grundlagen und Tipps und nicht um den eigentlichen Schwung. Aber die erste Stunde, die ich genossen habe, hat mit viele neue Ansätze und Tipps bereitgestellt. Dabei ging es um das Spiel am Berg oder Hügel. Ich gehöre zu den Menschen, die sich mit Bilder eher was merken können.

Ähhh! Hier mal ein Beispiel, wie ich das meine. Der Bunkerschlag, bei dem man ja den Ball auf einen „Sandbett“ aus dem Bunker herausbefördern soll, merke ich mir mit dem Bild „Spiegelei“. Dabei ist das Eigelb der Ball und ich muss schon vorher in den Sand eintauchen (Eiweiß) um eine reale Chance zu bekommen, denn Ball aus dem Bunker, z.B. am Grün, im hohen Bogen heraus zu befördern.

Jeder Golfer tickt da anders und man muss dann auch den passenden Pro finden, der das Golftraining so vermittelt, wie man es selbst am Besten versteht! Ich bin ja mal gespannt ob mir die 6 bis 7 monatlichen Einheiten etwas bleibendes bringen!

Wie tickst Du denn beim Golftraining?

Dein Lefty Stephan

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