trolly2go® – erster Bericht

Hallo zusammen,

heute gibt es den ersten Bericht vom Langzeittest des E-Trolley von trolly2go®. Vorgestellt hatte ich das “Fahrzeug “ bereits und heute geht es erst einmal um den Nutzen ohne Batterie. Denn gerade zum Saisonstart sind elektronische Trolleys oft nicht gewünscht, auf den frischen Fairways. Das liegt oft an der Problematik, dass es beim Anfahren immer wieder passieren kann, dass die noch weichen Fairways, Schäden abbekommen können.

trolly2go®
Quelle: Golfsport.News

Also lassen wir den Akku Zuhause und nutzen den Trolley erst einmal im manuellen Betrieb. Das ist mit dem trolly2go® sehr einfach. Die beiden abnehmbaren Räder werden nicht bis zum Anschlag auf die Achse geschoben und wenn sie eingerastet sind, dann kann man sein Bag per Hand über den Golfplatz fahren. Durch den Antrieb und der Technik ist ein E-Trolley schwere als die manuellen Fahrzeuge, was sich aber auf dem Platz nicht negativ bemerkbar macht. Der Trolley lässt sich ohne großen Kraftaufwand über den Platz bewegen und macht eine Menge Spaß. Da er keine manuelle Bremse hat muss man eigentlich nur darauf achten, daß man ihn bei Gefälle oder Steigungen quer zur Fahrtrichtung stellt. Durch das tiefliegende Eigengewicht rollt er nicht einfach los. Der schlanke Trolley macht auf dem Platz in meinen Augen eine sehr gute Figur.

Anmerkungen zum trolly2go® Trolley

Zwei Sachen sind mir aufgefallen, die aber bei fast allen Trolleys nicht optimal gelöst sind. Zum einem kann man die Position des Bags nicht verändern, da die stabilen Teile, an denen das Bag lehnt nicht beweglich sind. Somit kann man den Winkel, wie das Bag auf dem Trolley steht nicht ändern. Warum spreche ich das Thema an? Bags haben unterschiedliche Formen und es kann dann passieren, dass das Bag am Trolley scheuert, das geht soweit das meistens das Bag irgendwann Materialsschäden davon trägt. Aber wie gesagt, das ein grundsätzliches Problem was die eine oder andere Kombination Bag und Trolley haben.

Auf Wunsch verlängert trolly2go® die oberer Baggabel, so daß das Bag nicht mehr am Trollyrahmen anliegt bzw. und damit das scheuern verhindert wird. *

trolly2go®
Quelle: Golfsport.News
trolly2go®
Quelle: Golfsport.News

Der zweite Punkt ist das Problem wie der Griff gebogen ist. 9 von 10 Trolley sind für Rechtshänder konzipiert und da man meistens den Trolley direkt vor sich bewegt ist das ein kleiner Wermutstropfen für Linkshänder. Da würde ich mir wünschen wenn die Hersteller etwas flexibler wären. Ich muss aber auch sagen, dass ich hier auf hohem Niveau “jammere”, denn nach ein paar Runden läuft man rechts etwas versetzt zum Trolley und kann dann mit der linken Hand den Trolley bewegen. Das geht genauso einfach und entspannt wie das Schieben als Rechtshänder. Da kommt beim trolly2go® Trolley die gute Gewichtsverteilung zugute. Ein ganz wichtiges Zubehör ist der Schirmhalter und da machte mein Trolley eine gute Figur. Die “Griffeinheit” ist beweglich, damit man den Griff optimal auf seine Armlänge einstellen kann. In diesem Rohr ist ein Loch eingelassen, die als Aufnahme des Schirmhalter dient. Der Schirmhalter, optionales Zubehör aus Edelstahl für 39,00 €, wird dort reingesteckt mit dem elastischen Band fixiert und fertig. Dann nur noch den Schirm aufspannen und in die Halterung stecken, festklemmen und der Regen kann kommen. Auch wenn es windigen auf der Runde ist, dann kippt er nicht um. Das habe ich bei anderen Trolleys schon erlebt. Klar ab einer bestimmten Windstärke geht jeder Schirm und damit auch der Trolley in die “Knie”. Aber da sollte man den Schirm dann auch lieber schließen. Bei vielen Schirmhalterungen kann man den Winkel verändern, das ist mit der von trolly2go® nicht möglich. Laut Hersteller kann der Einsteckzapfen der Schirmhalters etwas gebogen erden, damit lässt sich der optimale Winkel für den Schirm einstellen. Das habe ich noch nicht ausprobiert, der Tipp kommt aber vom Hersteller selbst. Um so höher man die “Griffstange” macht um so mehr neigt sich natürlich auch der Schirmhalter nach vorn. Aber das muss man bei jedem Trolley ausprobieren und bei der Kaufentscheidung mit einfließen lassen.

Nach der Runde ist der Trolley schnell gereinigt und verstaut. Felgen und Reifen lassen sich schnell und leicht reinigen und ansonsten bietet der Trolley keine Flächen wo sich Dreck sammeln könnte. Die Vorderachse sitzt sehr stabil, lässt sich aber für den Transport einfach, ohne Werkzeug, entfernen. Dann noch die beiden Räder an der Antriebsachse entfernen und die bewegliche “Griffstange” lösen und nach unten klappen, schon kann der trolly2go® E-Trolley verstaut werden.

Fazit manuelle Nutzung

trolly2go®
Quelle: Golfsport.News

Montage und Demontage sind mit wenigen Handgriffen möglich. Der Trolley lässt sich auch im “Handbetrieb” ohne Akku einfach lenken. Damit erfüllt der Trolley alle Aufgaben, die ihm gestellt wurde zur vollsten Zufriedenheit. Der manuelle Betrieb kann ja auch im Sommer genutzt werden, wenn man z.B. den Akku nicht geladen hat. Das ist auf der Runde kein Problem, denn man muss den Trolley an der Achse kurz anheben und die beiden Räder um eine Stufe rausziehen. Das ist in Sekunden erledigt.  Ach eine Sache hätte ich jetzt beinahe vergessen. Das Bag steht fest und sicher auf dem Trolley und wird durch zwei „Gurte“ fixiert. Diese sind so flexibel, dass man eigentlich bei jedem Bag an alle Taschen ran kommen sollte. Das nächste mal, voraussichtlich im Juni, werde ich Euch von meinen ersten Erfahrungen mit Akku berichten. Hier schon mal eine Anmerkung vom Hersteller, die ich natürlich überprüfen werde.

Unsere Batterie hat voll geladen eine Kapazität von mehr als 3x 18 Loch, bei der Batteriegröße eine enorme Leistung. Kenne nur wenige Trolly Hersteller, die das bieten – wenn dann sprechen die Hersteller von einer sogenannten Bosterbatterie ? *

Ich kann Euch aber schon heute schreiben, dass der Akku mindestens 36 Löcher bei wenig Steigung und Gefälle das Gefährt antreibt. Solltet Ihr Fragen zu dem Test und/oder Produkt haben, dann stehe ich Euch sehr gerne per Mail oder hier im Kommentar zur Verfügung. Da ich mit dem Hersteller bei diesem Langzeittest eng zusammen arbeite (Textpassagen mit einem * sind Anmerkungen vom Hersteller) und diesen auch die Möglichkeit gebe auf meine Kritik zu reagieren, werden sich bestimmt in den nächsten Monaten noch viele Tipps hier anfinden. Und wie sich der hochwertige E-Trolley mit Akku im Tagesbetrieb so macht, dass schreibe ich Euch in wenigen Wochen. Dann gibt es auch wieder neues Bildmaterial. Mittlerweile hat der Trolley schon ca. 300 „Löcher in den Rädern“!  Wer heute schon mehr erfahren möchte, der klickt einfach auf das folgende Bild, was eine Farbauswahl des Angebots an Trollys zeigt.

Aber Ihr könnt Euch über eines sicher sein, der Trolley wird nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern wird ganz normal von mir genutzt. Ich werde den Trolley auch mal den einen oder anderen Flightpartner auf der Runde „fahren“ lassen, damit Ihr einen noch besseren Einblick bekommt. Bis zum nächsten mal wünsche ich Euch ein schönes Spiel und ich freue mich schon über Eure Kommentare. Auch freue ich mich über Feeback von anderen Besitzern.

Euer Lefty Stephan

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