trolly2go® – Der Jahresrückblick

Der erste Rückblick auf eine Golfsaison

Mittlerweile ist der Trolly2Go fast ein Jahr im Dauereinsatz und ich habe sehr viele Runden auf unterschiedlichen Golfplätzen mit dem E-Trolley gedreht. In den vorangegangenen Berichten habe ich mich meistens aus relativ flachen Gelende bewegt, aber bei meinem letzten Ausflug nach Modry Las musste der Trolley sein Leistungsfähigkeit in einer sehr hügeligen Landschaft beweisen.

Was die Beweglichkeit und Bedienung betrifft, so hat der Trolley alle Erwartungen bei mir übertroffen. Es ist kein Trolley, der einmal angeschoben einfach nur gerade aus weiter läuft, nein er möchte regelmäßig einen Touch am im Griff integrierten Impuls haben. Damit besteht zum einem nicht die Gefahr, dass er einfach mal unkontrolliert über das Fairway fährt und auf der anderen Seite hat mein zwischenzeitlich Zeit, sich in Ruhe um den nächsten Schlag zu kümmern, also sich mental vorzubereiten.
Der trolly2go® verfügt über eine Berg / Parkbremse, die das sichere Abstellen auch im steileren Gelände erlaubt. Vollkommen konzentriert auf Ihr Spiel und den Flight genießen Sie so die Runde vom ersten Abschlag an.

Verhalten beim rauf und runter auf vielen Golfplätzen

Die Technik ist bei dem trolly2go® so ausgereift, das der Trolley sofort mitbekommt wenn es steiler nach oben geht. Fast unbeachtet steigert er die Kraft, ohne das dabei die Antriebsräder durchdrehen. Das ist für das Fairway natürlich auch sehr vorteilhaft, da keine Spuren hinterlassen werden. Außerdem fährt er einem nicht weg, denn das Tempo bleibt auf einem Level. Aber auch wenn der trolly2go® wieder runter muss und der Weg sehr steil ist, macht er eine gute Figur. Denn dort drosselt die Technik das Tempo so, dass er auch wieder auf dem gleichen Level fortbewegt. Die Golferin oder der Golfer müssen nicht schneller oder langsamer laufen. Auch wenn man am Grün in einer Steigung den Trolley abstellen muss, dann ist das beim trolly2go® kein Problem. Egal wie steil das Gelände war, der E-Trolley bleibt da stehen, wo man ihn abgestellt hat und man kann sich entspannt auf sein Spiel konzentrieren.

Also egal ob man auf klassischen Golfcourses unterwegs ist, oder der trolly2go® als „Bergziege“ genutzt wird, das Fahrzeug hat mich nie in Stich gelassen.
Was ich ganz persönlich auch sehr gelungen finde ist die Länge des Verbindungskabel zum Akku. Denn bei mir war der Akku immer im Bag verstaut und da man optisch dadurch nur das Kabel sieht und die kleine LED am Griff verrät, dass hier Strom am Werk ist, bekam ich sehr oft auf der Runde die Frage gestellt: Wo ist denn die große Batterie, oder ist das gar kein E-Trolley. Also durch das Design und die fehlende Halterung für den Akku, macht der trolly2go® eine tolle „Figur“ auf der Runde und am Clubhaus. Auch was die Geräuschentwicklung im steilen Gelände betrifft, so hält er sich vornehm zurück. Und sollte der Akku wider erwarten doch mal den Geist aufgeben, so muss man das Gefährt kurz mit angeschnallten Bag kurz anheben und die Räder einen Rasterstellung lösen. Damit sind diese dann nicht mehr im Antrieb fixiert und der E-Trolley kann manuell geschoben werden. Aber Vorsicht, damit ist natürlich auch die Bremsfunktion außer Kraft gesetzt. Das hat mich aber auch nicht gestört, denn dann habe ich den Trolley seitlich zum Hang gestellt und das Problem war beseitigt.

Die Räder

Die Laufflächen der Räder sind zum einem so gestaltet das man wenig Spuren auf den Fairways hinterlässt und nach schlechtem Wetter ist der Trolley in wenigen Sekunden mit dem Hochdruckreiniger am Clubhaus wieder sauber. Eine Bürste wird nicht benötigt, was natürlich dem Material zu Gute kommt. Auch die Lackierung der Räder sieht nach fast 100 Runde immer noch 1a aus.

Verbindung zur Vorderachse

Wenn man heutzutage einen Trolley kauft, dann gibt es oft einen großen Knackpunkt bei der langfristigen Nutzung, die Verbindungsstücke. Die Vorderachse mit dem Vorderrad ist eine eigenes Bauteil, was vor der Nutzung mit dem Rest verbunden werden muss. Das macht den Trolley beim Transport recht schlank, aber wie verhält sich die Verbindung nach Nutzung bei Kälte, Wärme, Regen, Sonne und sogar im Schnee? Am Anfang hatte ich das Gefühl die beiden Bauteile müssen sich erst so richtig „kennenlernen“. Aber das kann auch an meiner Unwissenheit in Sachen Montage und Demontage gelegen haben. Nach ein paar Runde konnte man die Vorderachse ohne Probleme befestigen und dazu muss man keine Kraft aufwänden. Jetzt zum Ende des Langzeittests kann ich sagen, das die Verbindung immer noch super funktioniert und man nicht das Gefühl vermittelt bekommt, das mittlerweile ein Spiel entstanden ist. Die Vorderachse ist einmal befestigt super fixiert und nichts ist irgendwie wackelig.

Griff und Elektronik

Auch der Griff, den ich meistens mit der Hand ohne Handschuh bediene sieht nach so vielen Runde immer noch sehr gut aus und hat keine Abnutzungserscheinungen. Der Trolley reagiert nach so vielen Runden immer noch wie am ersten Tag auf meine Impulse und stoppt auch sehr schnell, wenn ich es wünsche.

Mittlerweile hat das von mir getestete Gerät sehr viele Runden auf dem Buckel und was die im Trolley verbaute Technik und den Akku betrifft, so kann ich nur sagen: „Das Produkt ist durchdacht und funktioniert einwandfrei!“

Auch was die Leistung des Akkus betrifft, so hat er im bergigen Gelände gut 45 Löcher durchgehalten. Auch kann ich über das Jahr hinweg nicht feststellen dass der Akku auch nur eine „Loch“ nachgelassen hat.

Wenn die Saison ihrem Ende zu geht, werde ich noch mal von allen Teilen Detailaufnahmen machen und dann kann sich jeder ein genaues Bild machen, ob der trolly2go® sein Geld wert ist.

Euer Lefty Stephan

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Verbinden und Komentar schreiben mit:



E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*