(Voll) – Pfosten auf dem Golfplatz – was nun?

Auf der GolfrundeGolfer haben auf der Runde immer mal wieder mit Pfosten zu tun.  Es gibt standardmäßig vier unterschiedliche Farben:

  • weiß kennzeichnet die Ausgrenze
  • gelb kennzeichnet ein Wasserhindernis geradeaus
  • rot kennzeichnet ein Wasserhindernis seitlich
  • blau kennzeichnet einen Boden in Ausbesserung
  • Es gibt auch noch einen grün/roten Pfosten der auf Biotope hinweist, die nicht bespielt werden dürfen.
  • Auch die Entfernungen von 100, bzw. 150m zum Loch werden zusätzlich noch durch weiße, grüne oder grün/weiße Pfosten markiert.

Pfosten – warum das Ganze?

Liegt ein gespielter Ball hinter einer dieser „Begrenzungslinien“ tritt eine bestimmte Regel in Kraft, die eine Aktion nach sich zieht!

Weiße Pfähle

begrenzen die Spielbahn und wenn man einen Ball hinter diese „Linie“ spielt, dann ist der Ball im Aus (Regel 27-1). Das gilt auch für Mauern und Zäune. Der Ball im Aus darf nicht mehr weiter gespielt werden und muss aufgenommen werden. Der Spieler bekommt einen Strafschlag und muss einen neuen Ball von der ursprünglichen Lage vor dem Schlag ins Aus spielen.

Gelbe Pfähle

begrenzen ein Wasserhindernis. Dort kommt die Regel 26 zum Zuge. Liegt der Ball innerhalb der Begrenzung bzw. berühert diese Begrenzung, dann hat der Spieler 3 Möglichkeiten:

  1. Den Ball straflos spielen, wobei er mit dem Schläger beim Ansprechen des Balls weder Boden noch Wasser berühren darf. Wenn das passiert kommen zwei Strafschläge hinzu.
  2. Unter Hinzurechnung eines Strafschlag´s darf der Ball von der Stelle gespielt werden, von wo aus er den Ball hinter die Begrenzung bzw. ins Wasser gespielt hat. Wenn das vom Abschlag passiert ist, darf man den Ball sogar neu aufteen.
  3. Wenn der Ball ins Wasser gefallen ist, so darf er, unter Berechnung von einem Strafschlag, den Ball vom Kreuzungspunkt Abschlag/Fahne und Flugbahn an einem Punkt seiiner Wahl wieder in Spiel bringen. Der Ball darf aber nicht näher zur Fahne liegen.

Rote Pfähle

begrenzen sogenanntes seitliche Wasserhindernisse. Das sind Wasserhindernisse, die nicht unmittelbar auf der „Spielbahn“ liegen.Hier kann der Spieler folgendermaßen vorgehen:

  1. Den Ball straflos spielen, wobei er mit dem Schläger beim Ansprechen des Balls weder Boden noch Wasser berühren darf. Wenn das passiert kommen zwei Strafschläge hinzu.
  2. Unter Hinzurechnung eines Strafschlag´s darf der Ball von der Stelle gespielt werden, von wo aus er den Ball hinter die Begrenzung bzw. ins Wasser gespielt hat. Wenn das vom Abschlag passiert ist, darf man den Ball sogar neu aufteen.
  3. Wenn der Ball ins Wasser gefallen ist, so darf er, unter Berechnung von einem Strafschlag, den Ball vom Kreuzungspunkt Abschlag/Fahne und Flugbahn an einem Punkt seiner Wahl wieder in Spiel bringen. Der Ball darf aber nicht näher zur Fahne liegen.
  4. Der Spieler darf zwei Schlägerlängen vom Kreuzungspunkt, vor oder hinter dem seitlichem Wasserhindernis fallen lassen, wobei der Ball nicht näher zum Loch liegen darf. Dafür erhält der Spieler einen Strafschlag.

Blaue Pfähle

begrenzen „Boden in Ausbesserung“. Kommt hier ein Ball zum liegen, dann darf er von dort nicht weiter gespielt werden. Der Ball darf Straflos aufgenommen werden und an der nächstgelegenen Stelle, wo er wieder frei schwingen kann, muss der Ball, innerhalb von einer Schlägerlänge, fallen gelassen werden (gedroppt).

Zum Schluß noch die Anmerkung, es gibt immer mal wieder sogenannte „Vollpfosten“ auf den Fairway´s dieser Welt – was machen wir mit denen? Wir begleiten Sie ins Clubhaus und bitten den Pro, sich seiner anzunehmen! Vielleicht bekommt Ihr eine Prämie, wenn der Herr oder die Dame eine 10er Karte Golfstunden beim Pro gebucht hat! 😉

Euer Lefty Stephan

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