Was haben denn nun Spiegeleier mit Sand zu tun?

Immer mal wieder kommt es ja vor, das man in einem der vielen Fairwaybunker auf der Runde landet. Viele verfallen dann sofort in „Panik“ und vergessen alles, was Sie mal über Schläge aus dem Bunker gelernt haben. Dabei ist es gar nicht so dramatisch, wenn der Ball im Fairwaybunker gelandet ist. Was sollte man bei einem Bunkerschlag beachten und was hat das mit einem Spiegelei zu tun?

Quelle: imgur.com

Wenn der Fairwaybunker sehr flach ist, dann kann man eigentlich mit einem Hybrid einen ganz normalen Schlag wie auf dem Fairway machen. Damit kommt man gut raus und wenn man nicht so viel Sand vorher trifft, dann ist der Längenunterschied auch nicht so groß. Aber oberstes Gebot ist natürlich überhaupt mit dem Schlag aus dem Bunker zu kommen. Also versucht erst gar nicht, von dort das Grün anzugreifen, sondern steckt Euch ein realistisches Ziel. Denn damit verliert ihr vielleicht einen Schlag, aber das Loch kann man immer noch gut abschließen.

Aber was machen wir bei Fairwaybunker die etwas tiefer sind. Da kommt das „Spiegelei“ ins Spiel. Ziel ist es, das man mit dem Eisen etwa 2-3 cm vor dem Ball Sand aufnimmt und dann den Ball trifft. Stellt Euch vor, dass das Eigelb der Ball ist und drum herum der Bereich ist das Eiweiß. Also schlagt das Spiegelei raus aus den Bunker und seit nicht zu zaghaft. Der Schwung muss sauber ausgeführt werden und nicht in dem Moment abgebrochen werden, wenn man den Ball getroffen hat. Zum üben würde ich ein Eisen 7 oder 8 nehmen und dann schaut einfach mal wie weit Ihr damit kommt. Zum Vergleich würde ich dann mal mit dem selben Eisen einen Schlag vom Fairway neben dem Bunker ausführen. Dann könnt Ihr auch gleich einschätzen was an Längenverlust vorhanden ist.

Wenn der Ball in einem Topfbunker liegt, dann sollte man auch überlegen in welche Richtung man den nächsten Schlag ausführt. Es kann auch durchaus sinnvoller sein, eher zur Seite oder nach hinten zu spielen. Denn dann seit wieder auf dem Fairway und von dort geht das gewohnte Spiel weiter.

Egal welchen Schlag Ihr in dieser „außergewöhnlichen“ Situation ausführt, geht nicht mit Angst in den Bunker. Der Bunkerschlag tut nicht mehr weh, als ein Schlag von Fairway, versprochen! Natürlich kann man mal einen Ball toppen, an die Bunkerwand schlagen oder zu viel Sand mitnehmen, aber um so öfter man das trainiert um so größer wird das Selbstbewusstsein für den nächsten Fairwaybunkerschlag. Ich hoffe meine Tipps helfen den einen oder anderen weiter und wenn ihr selbst Tipps habt, dann immer her damit!

Zum Schluß noch ein Tipp in eigener Sache: Ich habe anfang August ein Netzwerk von Golfern für Golfer ins Leben gerufen und würde mich über reger Beteiligung durch Euch freuen!

Euer Lefty Stephan

www.all4golf.de

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