Werden sich jetzt alle um die „Nike Golfer kloppen“?

Seit Mittwoch sieht es so aus, das sich Nike aus dem Golfgeschäft zurück zieht. Wird jetzt das „Hauen“ um die Werbeträger um Tiger Woods los gehen? Interessant wird auch zu sehen sein, wie Nike aus den bestehenden Werbeverträgen raus kommt – da geht es ja um ein paar Dollar. OK, NikeGolf war jetzt nicht die Hauptsparte des Sportartikelgiganten. Der nach der griechischen Göttin des Sieges benannte US-amerikanische Nike-Konzern ist der größte Sportartikelhersteller der Welt. Seit dem Geschäftsjahr 2002/2003 (10,7 Milliarden US-Dollar Umsatz) wurde der Umsatz bis 2014/2015  verdreifacht. Ich weiß es nicht, aber es wird interessant sein, zu sehen, welche Schläger McIlroy, Woods & Co. in der nächsten Zeit im Bag haben werden. Eventuell werden Unternehmen wie Parsons Xtreme Golf jetzt gefragt sein (Stephan schaut in die Sterne). Von wem redet er denn da jetzt, wird sich der eine oder andere fragen.

Wer oder was ist Parsons Xtreme Golf?

Bob Parsons ist der Gründer des weltweit genutzten Internet Domain Registrars GoDaddy. Im April 2015 hat er Parsons Xtreme Golf gegründet. Das Ziel des Unternehmens bestand darin, die bester Golfschläger der Welt herzustellen und dabei die Kosten außen vor zu lassen. Was für ein Unterfangen!

Quelle: pxg.com

Parsons liebt das Golfspiel. „Er ist der wohl passionierteste Mensch im Hinblick auf das Golfen, den ich je getroffen habe, und ich bin schon eine ganze Weile beim Gold dabei“, zitiert Bloomberg den Designer und früheren PGA-Tour-Spieler Mike Nicolette. Mike Nicolette hatte 23 Jahre lang für Ping von der Karsten Manufacturing Company gearbeitet, bevor es Bob Parsons gelang, ihn abzuwerben. Auch den früheren Ping-Designer Brad Schweigert konnte Parsons für sein Projekt gewinnen, den besten Golfschläger der Welt herzustellen.

Bei dem Ziel von PXG, sind wir nicht die Zielgruppe 😉 Die Preise bei Parsons Xtreme Golf sind deutlich höher als bei anderen Firmen. Ein Satz aus 14 Schlägern kostet rund 5.000 Dollar. „Die Leute, auf die wir abzielen, können einen 5.000-Dollar-Check unterschreiben, ohne mit der Wimper zu zucken, wenn es ihr Spiel voranbringt“, sagt Parsons. Er wende sich an ein Segment des Golfmarktes, das von anderen Unternehmen bisher nicht bedient worden sei. Aber schaut was Bob zu sagen hat

Und die Eisen sehen schon „sexy“ aus, oder?!

Wer auch immer die Golfprofis in der Zukunft unter Vertrag nimmt, dass werden wir schon erfahren. Golf ist immer wieder für eine Überraschung gut! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Spiel! Ach ja, wer mir die 5.000 Dollar überweisen möchte schickt mir bitte eine Mail! 😉

Euer Lefty Stephan

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