7 Deutsche Herren spielen 2017 in der 1. Liga

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Nachdem ich Euch gestern die 7 Damen vorgestellt habe, die Deutschland in der 1. Liga im Golfsport 2017 vertreten, sind heute die Herren an der Reihe. Die deutschen Herren sind 2017 mit sieben Akteuren auf der European Tour unterwegs: Florian Fritsch, Sebastian Heisele, Martin Kaymer, Maximilian Kieffer, Alexander Knappe, Bernd Ritthammer und Marcel Siem vertreten die deutschen Farben in der Top-Liga Europas. Hinzu kommt Alex Cejka auf der amerikanischen PGA Tour.

7 deutsche Golf Profis spielen in der 1. Liga

Florian Fritsch

Sebastian Heisele

Quelle: pga.de

Seit 2012 ist der Weltbürger Heisele, aufgewachsen in Dubai, ausgebildet in der Leadbetter Academy in Florida und der University of Colorado, Profi. Über die Jahre kämpfte er sich nun über die damalige EPD Tour, die heutige Pro Golf Tour, und die Challenge Tour nach oben. Auch das war nicht immer eine leichte Zeit. Sebastian Heisele ist Deutschlands letzter Golfer, der den Sprung auf die European Tour 2017 schaffte. Ein 2,01-Meter-Mann, der in Dubai und den USA seinen Sport lernte – und nun dorthin zurückkehren will.

Martin Kaymer

„Mit zehn Jahren stand ich zum ersten Mal auf einem Golfplatz. Wir standen auf einer Kunstrasenmatte und es ging uns eigentlich nur darum, den Ball so weit wie möglich zu schlagen.“ So beschreibt Kaymer seine Anfänge im Golfsport. „Eigentlich wollte ich bei Fortuna Düsseldorf Fußballprofi werden.“ Im Alter von 14 Jahren musste dann eine Entscheidung fallen, da der Zeitaufwand für beide Sportarten zu groß war. Kaymer entscheidete sich für den Golfsport: „Hier bin ich mein eigener Boss.“

Im Jahr 2005 konnte sich Kaymer, bevor er ins Profilager wechselte, die deutsche Lochspiel- und Zählspielmeisterschaft sichern. Danach kam der Senkrechtstart bei den Berufsgolfern. In nur einem Jahr (2006) gelang es Kaymer, durch einen Sieg auf der Pro Golf Tour und zwei Siegen auf der Challenge Tour den Weg bis auf die European Tour zu ebnen. Dabei konnte Kaymer auch durch eine 59 glänzen, die er während eines Turniers auf der Pro Golf Tour im Golfclub Habsberg zauberte. Das Clubrestaurant hat seitdem den Namen Kaymers59 und seine Bälle von TaylorMade die Nummer 59.

2007 holte sich Kaymer den Titel „Rookie of the Year“. Gleich im nächsten Jahr siegte der Deutsche beim Abu Dhabi Golf Championship und bei der BMW International Open in München: „Ein sehr emotionaler und wichtiger Sieg für mich und ein ganz großes Erlebnis damals in München.“ Auch 2009 siegte Kaymer bei zwei wichtigen Turnieren, der Open de France und der Scottish Open.

2010 war ein besonderes Jahr für Kaymer: Neben drei Siegen auf der European Tour, konnte der Düsseldorfer auch sein erstes Major gewinnen, das US PGA Championship in Whistling Straits und vollendete sein Jahr mit dem Sieg beim Race to Dubai. Dazu kam, dass er sein Ryder-Cup-Debüt in Celtic Manor feiern durfte und erfolgreich zum Sieg des Europäischen Teams mit 3,5 Punkten aus vier Matches beigetragen hat.

2011 machte Kaymer mit dem Sieg bei den Abu Dhabi HSBC Open sein Triple perfekt, er konnte das Turnier drei Jahre hintereinander gewinnen. Hinzu kommt noch sein erster Sieg bei den World Golf Championships dem HSBC Championship. Der Ausnahmegolfer aus Düsseldorf übernahm im Februar 2011 als zweiter Deutscher, nach Bernhard Langer, die Weltranglistenposition eins bis zum April, als ihn Lee Westwood ablößte. Kaymer stand beim Ryder Cup 2012 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, als er nach einer grandiosen Aufholjagd des europäischen Teams den Putt zum Sieg gegen Steve Stricker aus rund zwei Metern lochen konnte.

2014 folgte ein ereignisreiches Jahr für den Deutschen, der die Players Championship und mit der US Open sein zweites Major gewann. Kaymer dominierte das Feld in Pinhurst No. 2 und gewann mit acht Schlägen Vorsprung. In Gleneagles holte sich Kaymer den dritten Ryder-Cup-Sieg bei seiner dritten Teilnahme. Unvergessen bleibt Kaymers unrühmliche Finalrunde bei der Abu Dhabi HSBC Golf Championship 2015, als er zehn Schläge Vorsprung auf den letzten 14 Löchern verspielte. 2016 wurde es um Martin etwas ruhiger und wir schauen mal wie es in diesem Jahr wird.

Maximilian Kieffer

Quelle: europeantour.com

Maximilian Kieffer, geboren am 25. Juni 1990, ist ein deutscher Profigolfer. Der Düsseldorfer spielte 2005 bis 2010 für die deutsche Nationalmannschaft, bevor er 2010 mit einem Handicap von plus 4 ins Profilager wechselte. 2010 bis 2012 war Kieffer auf der Challenge Tour aktiv und erspielte sich unter anderem mit einem Sieg bei der Gujarat Kensville Challenge 2012 in Indien die Karte für die European Tour 2013.

Bei der Open de España konnte Kieffer gleich in seiner Rookie-Saison ein Ausrufezeichen setzen. Der Deutsche unterlag im Stechen über neun Löcher dem Franzosen Raphaël Jacquelin und beendete das Turnier auf dem zweiten Platz. Während der Spielzeit 2014/2015 gelang Kieffer eine Serie von 22 geschafften Cuts in Folge, was ihm zum Spitznamen „Mister Consistency“ verhalf. Er schloss die Saison auf Position 55 im Race to Dubai ab. Kieffer pflegt die Verbindung zu seinem Heimatclub Hubbelrath, für den er in der Kramski Deutsche Golf Liga spielte und die deutsche Meisterschaft erringen konnte. In 2016 lief es bei Maxi nicht ganz so gut. Also auch bei Ihm ist noch reichlich Luft nach oben.

Alexander Knappe

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