Bernhard Langer auf den Back Nine in Augusta

the Masters 2019 - sein Freitag

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Bevor ich Euch vom den Back Nine von Bernhard Langer berichte, gestern gab es die Front Nine von Martin Kaymer, zur Einsimmung die ersten 9 Holes.

der deutsche Altmeister Langer startete in den Freitag bei leichten Regen mit einem sehr langen Putt zum Birdie an Tee 1 bei the Masters. Dananch folgten 3 Löcher an denen Bernhard Par spielte und dann kam die 5 und 6, wo er leider Bogey spielte. Die weiteren Löcher spielte er wieder Par – ups da schleicht sich an der 9 doch noch ein Bogey auf die Scorecard. Damit startet er mit + 1 an der 10.

Die Back Nine in Augusta starten mit einem Par 4, was auf den Namen Camellia „hört“ und 495 Yards lang ist. Die Längenangaben, hier in den Beiträgen zum Masters erfolgen wieder in Yards & Fuß, aber wer nicht rechnen möchte, der findet eine Umrechnungstabelle im Blog. 😉 Noch ein Tipp am Rande für alle, die alle Schläge ihres Lieblings nachverfolgen möchte – nutze Track, denn da siehst Du Alles! So jetzt aber ab ins Tagesgeschehen bei bewölkten aber mittlerweile regenfreien Wetter in Georgia. Der Drive landet bei 281 Yards im leichten Knick auf der linken Seite. Damit liegen 210 Yards bis zum Pin und wenn Bernhard gleich am Ball steht, dann sieht er einen großen Bunker noch vor dem Grün und einen Grün Bunker auf der rechten Seite. Die Fahne steht auch auf dieser Seite. Green in regulation, den Bernhard ist mit dem Zweite vorne auf dem Grün. Jetzt sind es aber noch 64 Fuß bis zum Birdie. Der Putt läuft rechts am Loch vorbei und so bleiben noch 8 Fuß an „Arbeit“ an Hole 10 übrig. Die Flightpartner Wallace und Ortiz (A) gehen mit einem Bogey vom Grün und auch Bernhard lässt sich nicht „lumpen“ und spielt einen Bogey. der zweite Putt blieb Inches vor dem Loch liegen.

Bernhard Langer und the White Dogwood

Das nächste Par 4 über 505 Yards steht auf dem Programm. White Dogwood macht nach ca. 300 Yards einen Knick nach rechts und gefühlt fängt das Fairway auch erst bei 250 Yards an. Bernhard legt seinen Drive bei 283 Yards in die Mitte des gepflegten Rasens. Das Grün liegt vor den Spielern und wird links und hinten von Wasser eingerahmt. Hinten Rechts ist dann noch ein bisschen „Beach“ und die Fahne steht fast im Schatten der Bäume hinter dem Grün. Sicher spielt der Deutsche den Golfball auf das Grün und liegt auf Fahnenhöhe 39 Fuß vom Stock weg. Der erste Putt bleibt bei 7 Fuß liegen und so braucht Bernhard Langer noch einen Weiteren Putt und spielt das Par.

Der Weg zum Abschlag der 12 ist kurz und das Par 3 nennt sich Golden Bell. Zarte 155 Yards bis zur Pin und vor dem Grün ist verdammt viel Wasser und auch Sand. Und wenn man zu lang spielt, dann warten noch zwei Bunker hinter dem Grün. Aber dem Profi Langer bringt Wasser nicht aus dem Konzept denn er legt den Drive 32 Fuß links neben die Fahne auf das saftige Grün. Der Weg zur Fahne sieht wenig onduliert aus, kann aber auch täuschen. Warten wir ab, das die Herren da zaubern. Mittlerweile ist in den USA in Georgia auch die Sonne wieder raus und so macht das Spiel mit dem kleinen weißen Ball gleich doppelt Spaß. Mist der Birdieputt bleibt 4 Inch neben dem Loch liegen. Damit verlässt Bernhard Langer the golden Bell mit einem Par.

Gestern spielte Bernhard auf den Back Nine einen Bogey und 8 Par. Das Bogey hat er bereits auf der Socrecard, schauen wir mal ob sich an der 13 ein Birdie dazu „schleicht“. Die 13, Azalea genannt ist das erste Par 5 auf den Back Nine und hat es in sich. 510 Yards und bei ca. 300 Yards geht es im Linksknick scharf weiter. Bernhard Langer legt seinen ersten Schlag auf dieser wunderschönen Bahn bei 267 Yards ganz rechts ins Semi Rough. Wo bei das eher wie die Fairways bei uns aussieht. 😉 Jetzt geht es „nur noch“ gerade aus weiter an der linken Baumreihe vorbei in Ruichtung Grün. „Zarte“ 234 Yards liegen vor dem Ball, bis er ins Loch fallen darf. Aber Achtung! Vor dem Grün wartet ein schmaler Bach mit vielen Steinen und das Grün ist links und hinten von Bunker (4 Stück) bewacht. Der Bach lehnt sich von vorn rechts an das Grün was natürlich auch in Richtung Wasser abfällt. Hier ist schon so der eine oder andere Golfprofi Baden gegangen. Voller Demut spielt Bernhard Langer den Ball 183 Yards weit vor das Wasser auf das Fairway. Jeder Amateur hätte jetzt versucht das Grün zu treffen und wäre bestimmt „Baden gegangen“. Die letzten knapp 70 Yards müssen jetzt gefühlvoll angegangen werden. denn ein zu kurzer Chip und der Ball rollt zurück ins Wasser. Wallace zeigt wie es geht und liegt mit dem 3. auf dem Grün. Bernhard zieht nach und liegt 11 Fuß vor der Fahne. Der Mexikaner Ortiz, der Amateur im Flight, legt den 2 etwas zu kurz und schon sagt es platsch. Ergebnis, er liegt erst mit dem 4. Schlag auf dem Grün. Der vierte Schlag, bzw. Putt schafft es nicht hoch bis zum Loch. Damit schreiben wir and Hole 13 wieder ein Par in die Scorecard.

An Hole 14, Chinese Fir, geht es satte 440 Yards fast nur geradeaus. Also ein ganz „einfaches“ Par 4, zumindestens auf dem Papier. Bernhard Langer platziert den Drive Mitte Fairway, davon träumen die meisten Amateure, bei 202 Yards vor dem Hole. Kann man schon mal machen, oder. Seine Flightpartner gesellen sich zu ihm und so können alle das Grün gut einsehen. Aus der Teebox sieht es so aus, als wenn man ein sehr bbreites Fairway vorfindet. Aber nein, dass Fairway wird zum Grün hin immer schmaler. Die Fahne steckt heute auf der linken Seite in der Mitte und hier gibt es keine „Security“ aus Sand oder Wasser, den sogenannten Penalty Area´s. Auch wenn Bernhard in seinem Flight meistens die kürzesten Drives schlägt, so hat man nie das Gefühl, das er viel Kraft aufwenden muss und die 30 oder 40 Yards weniger gleicht er dann mit dem 2. Schlag sowieso wieder aus. Er ist das lebende Beispiel, das Länge vom Tee nicht alles ist! 😉 Der Mann ist mir „Kurzwurscht“ sympatisch. Übrigens der 2. Schlag, der bleibt am Chinese Fir 12 Fuß rechts neben der Fahne liegen – Pin high, wie man im TV zu sagen pflegt. Wallace nagelt den Ball 22 Yards hinter die Fahne fast auf den Weg und der Amateur Ortiz schleicht sich mit seinem zweiten Schlag 8 Fuß dicht von der anderen Seite an die Fahne, eine tolle Annäherung aus immerhin 185 Yards für den Mexikaner. Aber zurück zu Bernhard und seinem Putt, der rollt und rollt und fällt – BIRDIE! Na wer sagt es denn, bei Sonnenschein fällt das erste Birdie auf den Back Nine. Hut ab Herr Langer und weiter so.

Nach dem Birdie, ist vor dem Birdie?

Firethorn so nennt sich das Hole 15 über satte 530 Yards. Das Par 5 geht wieder „nur“ geradeaus, aber nach dem Abschlag wird es spannend. Aber eines nach dem anderen. Herr Langer spielt seinen Ball aus der Teebox 278 Yards weit auf das Fairway. Damit bleiben fast genauso viele Yards, genauer gesagt 260 Yards, noch bis zur Fahne. Bei 300 Yards wird das Fairway etwas enger und danach zum Grün wieder weiter. Aber das sollte den nächsten Schlag nicht beeinträchtigen. Viel schlimmer ist das Wasser, eher ein See, vor dem Grün und etwas weiter hinter dem Grün. Eigentlich kein Problem wenn man seine Längen kennt, aber im Turnier, wer weiß! Bernhard will das Grün angreifen, hat auch die Länge im 2. Schlag, aber … Der Ball landet rechts neben dem Grün, zwischen den Zuschauern, auf dem Fairway. Puh der flog kapp an der Baumreihe auf der rechten Seite vorbei. Sein Ball liegt zwar Pin high, aber noch 24 Yards weg vom Stock. Ortiz nagelt den 2. fast an die Fahne (3 Fuß daneben) und eröffnet sich damit eine Eagle Chance! Die Annäherung von Herrn Langer gelingt so lala und fliegt an der Fahne vorbei und bleibt 19 Fuß dahinter liegen. Aber Bernhard Langer lässt sich von seinem Caddie den langen Putter geben und versenkt den Ball mal ebend – BIRDIE! Der Mexikaner nimmt das Eagle mit vom Grün und Wallace spielt „nur“ das Par.

Noch sind es für Bernhard Langer drei Löcher und aktuell ist er auf den geteilten 29. Platz geklettert. Aber wie sagt der Golf: „Schaue Schlag für Schlag!“ Die 16 hört auf den Namen Redbud und es kommt mal wieder Wasser ins Spiel. Es sit ein Par 3 über 170 Yards und die Fahne steckt heute zum Glück eher hinten rechts. Denn das Wasser kommt nur auf der linken Seite und vorne ins Spiel. Der Abschlag landet bei 168 Yards auf dem Grün und jetzt sind es noch satte 47 Fuß, also eine Ewigkeit, bis der Ball fällt. Zur Fahne hin steigt das Grün an, oder anders gesagn das Grün fällt nach vorn ab. Da heißt es genug Power mit viel Gefühl gepaart, auf den Ball bringen. Denn wie alle Golfer wissen, 100% der zu kurzen Putts fallen nicht. 😉 An diesem Loch haben die Spieler aus der Teebox fast ein Stadiongefühl, denn links entlang der Bahn sind Tribünen aufgebaut. Aber zurück zum Spiel von Bernhard Langer. Der Birdieputt ist nicht zu kurz, läuft aber am Loch vorbei und bleibt bei 5 Fuß liegen. Damit spielt er an diesem Par 3 eine Drei.

Nadina wartet an Hole 17 auf den Flight von Bernhard Langer. Noch sind es zwei Löcher auf den Back Nine, bevor die Herren im Clubhaus platz nehmen können. Ein Par 4 über 440 Yards liegt vor der Teebox. Wieder mal geht es „einfach“ geradeaus, aber wieder wird das Fairway zum Grün immer enger. Wer die Bäume auf den Platz vor vielen Jahren gepflanzt hat, hat nicht an uns Wald- & Wiesengolfer gedacht! 😉 Bernhard spielt den kleinen weißen Ball Mitte Fairway 267 Yards weit. Jetzt ist es nur noch ein „Katzensprung“, oder wie der Golfer sagt ein Chip und ein Putt. Aber mal im Ernst, noch hat der Ball 179 Yards vor sich und die Fahne steckt heute auf der linken Seite. Dort grenzt auch ein Bunker am Grün, also gehe ich mal davon aus, das die Herren eher in Richtung Mitte schlagen werden. Die Annäherung gelingt Bernhard Langer wieger recht gut, denn der Ball liegt rechts in der Mitte vom Grün safe. 25 Fuß muss er mit dem Putt überwinden, dass sollte ja machbar sein und ob der Ball dann auch noch fällt, dass erfahren wir gleich. Der Amateur aus Mexiko hat noch zu viel Power, sein Ball landet 18 Yards hinter der Fahne auf dem Fairway. Der Chip zurück bleibt 4 Fuß hinter der Fahne liegen. Damit ist das Par drin. Und Wallace landet mit dem 2. auch auf dem Grün, hat aber noch 49 Fuß vor sich. Wallace puttet seinen Ball auch auf 4 Fuß an die Fahne. Bernhard´s Putt bleibt 2 Fuß neben dem Loch liegen. Damit schreibt er sich das nächste Par auf die Scorecard. Seine Flightpartner ziehen mit Par´s nach.

Gleich haben es die Drei geschafft und ich habe Euch heute die Back Nine von Augusta präsentiert. Wenn Du meinen Bericht spannend fandest, hier geht es zu den Front Nine von Martin Kaymer am ersten Tag. Das große Finale nennt sich Holly und ist dann auch wieder ein Par 4 mit einer Länge von 485 Yards. Dieses mal ist es vom Abschlag eng und wird zum Grün immer offener. Das Loch macht nach gut 320 Yards einen leichten Knick nach rechts und ist dann offen für Windeinfluss. Bernhard Langer startet am letzten Hole mit einem 277 Yards langen Drive auf das Fairway. Gefühlt spielt er wie ein schweizer Uhrwerk. Alle haben jetzt das Grün vor sich, was aber noch 170 Yards weg ist. Dei Bunker leicht links und rechts sollten nicht ins Spiel kommen, wenn der Wind mitspielt. Im Hintergrund des Grüns sind schon die typischen Clubgebäude in weiß zu sehen, für die die drei jetzt noch kein Auge haben. Mindestens 2 eher 3 Schläge haben die Golfprofis noch vor sich. Bernhard Langer spielt die Annäherung über 172 Yards und liegt 11 Fuß neben der Fahne. Mist Wallace landet mit seinem zweiten Schlag im Bunker. Und der Mittelamerikaner Ortiz schleicht sich von der anderen Seite an die Fahne. Sein Ball liegt 8 Fuß weg – Hut ab Herr Ortiz. Wallace rettet mit einem tollen Schlag aus dem Sand das Par. BIRDIE an der 18 Herr Langer Respekt! Er versenkt den letzten Putt über 11 Fuß zum Birdie und klettert damit auf -1 und auf den geteilten 24. Platz (Stand direkt nach seiner Runde). Der Mexikaner spielt auch Birdie und liegt damit bei Even Par und Wallace erden wir wohl am Wochenende mit insgesamt +8 nicht mehr sehen.

Ich hoffe die Texte und Bilder haben einen Eindruck von den Back Nine in Augusta vermittelt und natürlich freue ich mich über jeden Kommentar!
Dein Lefty Stephan

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