Ein Platz der Ruhe

Golfplatz aus einem anderem Winkel

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Das Leben ist so hektisch, wie wäre es da mit einem Platz der Ruhe und Entspannung bietet. Nein, keine Angst ich will Dich jetzt nicht in die Wellness-Oase entführen – es geht auf einen Golfplatz. Wie jetzt Ruhe und Sport, wie soll das funktionieren? Ich versuche das mal etwas näher zu bringen und runde meine Gedanken mit einem eigenen Video ab.

Innere Ruhe und mehr

Vor gut 7 Jahren habe ich den Golfsport für mich entdeckt und auch wenn es sich bei Golf um eine komplexe Abfolge von Bewegungen und Wirkung und Gegenwirkung handelt, habe ich zwei Punkte relativ schnell für mich herausgefunden.

  • Punkt 1 – Golf wird im Kopf entschieden
  • Punkt 2 – Golf reißt mich aus dem täglichen Irrsinn

Schauen wir auf den ersten Punkt. Natürlich ist Training, das richtige Werkzeug und noch mehr Training wie bei jedem anderem Sport sehr wichtig, aber das alles hilft nicht, wenn man ab dem ersten Abschlag den Kopf nicht frei hat. Nichts darf Dich ablenken, denn dann kannst eigentlich gleich den Weg zurück in den „Irrsinn“ antreten. Selbst wenn ich noch wenige Stunden vorher tief in der Arbeit gesteckt habe und natürlich auf den Weg zum Golfplatz immer noch mit den Gedanken bei der Arbeit war, so bewirkt der Blick vom ersten oder zweiten Abschlag in Richtung Fahne, dass ich mich auf das, was da vor mir liegt fokusiere. Alles was vorher passiert ist, ist im „Pausemodus“. Der Kopf ist für die Herausforderung, die eine Golfrunde mit sich bringt, frei!

Eine Golfrunde ist so intensiv, dass ich gar nicht auf die Idee komme, an den täglichen „Irrsinn“ zu denken. Sie fordert neben den 11 oder 12 km Fußweg, ungemein den Kopf. 70, 80 , 90 oder mehr Schläge braucht man für eine 18 Loch Runde. Und es gibt keine Ausgangssituation beim Golfschlag, die der, die man gerade vorgefunden hat gleicht. Also man muss sich in den 4-5 Stunden ca. 90 mal auf´s Neue konzentrieren – immer und immer wieder.

Aber auf einer Golfrunde, trotz der Anstrengung, kommt einem die Natur zur Hilfe. Denn immer wieder hat man die Zeit, wenn ein Mitspieler spielt, abzuschalten, also zur Ruhe zu kommen, die Natur mit den Augen und Ohren zu genießen. Man kann die Wolken beobachten oder den Vögeln lauschen (das Gezwitscher nennen wir Golfer nicht ganz ernst BIOLÄRM) Und mit jedem Schlag kommt man selbst zu einer inneren Ruhe, die man durch die Natur unweigerlich „aufnimmt“. Und so kommt es zu einer Verbindung auf höchster Konzentration und totaler Entspannung auf einer Golfrunde. Dieses Wechselspiel wiederholt sich 70, 80 , 90 oder …. mal.

Erst wenn man sich darauf einlässt und nicht versucht auf „Teufel komm raus“ das nächste Birdie zu spielen, oder besser als der Andere zu sein, dann ergibt sich alles Andere von selbst und man kommt selbst zur Ruhe. Nach den 18 Löchern ist vielleicht der körperliche Akku fast leer, mir geht es oft so, aber der Kopf ist wieder frei für neue Herausforderungen. Ich habe versucht, in meinem Heimatclub, dass in laufende Bilder zu „fassen“, schaue selbst und bilde Dir ein Urteil!

Dein Lefty Stephan

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